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Manila

PhilHealth und private Krankenversicherer verzahnen YAKAP-Leistungen

MANILA – PhilHealth und große private Krankenversicherer sowie Health Maintenance Organizations (HMOs) wollen ihre Leistungen künftig enger miteinander verzahnen. – klajoo.com – Eine neue Vereinbarung sieht vor, dass PhilHealth über das Yaman ng Kalusugan Program (YAKAP) bei der ambulanten Grundversorgung die erste Leistungsebene bildet und private Anbieter zusätzliche Kosten übernehmen können, die darüber hinausgehen.

An der Vereinbarung beteiligt sind unter anderem Maxicare, MediCard, Intellicare, Pacific Cross Health Care, iCare, Manulife und InLife Benefits. PhilHealth bezeichnet die privaten Partner dabei als nachgelagerte Leistungsträger. Sie können beispielsweise Kosten für spezialisierte Behandlungen, bestimmte Markenmedikamente oder höherwertige Krankenhauszimmer abdecken, soweit diese nicht bereits von PhilHealth getragen werden.

YAKAP umfasst unter anderem ärztliche Konsultationen, 13 Laboruntersuchungen, ausgewählte ambulante Medikamente über das GAMOT-Programm und sechs Krebsfrüherkennungsleistungen. Hinzu kommen je nach Fall weitere ambulante PhilHealth-Leistungen, etwa bei Tierbissen, Tuberkulose, HIV, psychischer Gesundheit oder Schwangerschaft.

Für Versicherte mit privater Krankenversicherung oder HMO ist der praktische Punkt wichtig: Eine bestehende private Absicherung macht die Registrierung bei YAKAP nicht überflüssig. PhilHealth fordert ausdrücklich auch privat Versicherte auf, sich bei YAKAP zu registrieren, damit Leistungen zunächst dort genutzt und private Deckungen für darüber hinausgehende Kosten eingesetzt werden können.

Die Vereinbarung bedeutet allerdings nicht, dass ab sofort jede Rechnung bei jedem Krankenhaus automatisch zwischen PhilHealth und dem privaten Versicherer aufgeteilt wird. Die konkrete Abwicklung hängt weiterhin vom jeweiligen Versicherungsvertrag, der Leistung, dem Anbieter und den technischen beziehungsweise administrativen Verfahren ab. Für Versicherte bleibt deshalb sinnvoll, vor planbaren Behandlungen zu klären, welche Leistungen von PhilHealth, welche vom HMO oder Versicherer und welche möglicherweise selbst zu zahlen sind.

Der größere Effekt kann langfristig darin liegen, Doppelzahlungen zu vermeiden und private Versicherungskapazität nicht für Leistungen zu verbrauchen, die bereits über PhilHealth abgedeckt sind. Ob sich dadurch die Eigenanteile der Patienten tatsächlich deutlich verringern, wird sich erst in der praktischen Umsetzung zeigen. – RM

Quellen:

  • Department of Finance – PhilHealth, private insurers build on YAKAP to maximize primary care coverage
  • PhilHealth – YAKAP: Issuances for Providers

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