MANILA – Das Department of Health beobachtet nach den großflächigen Überschwemmungen einen möglichen Anstieg der Leptospirose-Fälle. Bis zum 8. August wurden landesweit 3.440 Fälle registriert. – klajoo.com – Das waren zwar weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, zuletzt nahm die Zahl der gemeldeten Erkrankungen jedoch wieder zu.
Das DOH registrierte für eine Zweiwochenperiode 348 Fälle, nachdem es in der vorhergehenden Vergleichsperiode 275 gewesen waren. Das entspricht einem Anstieg um rund 27 Prozent. Die Behörde hält nach eigenen Angaben rund 3,1 Millionen Doxycyclin-Kapseln bereit.
Infektionsrisiko steigt beim Kontakt mit Hochwasser
Leptospirose wird durch Bakterien der Gattung Leptospira verursacht. Sie können über den Urin infizierter Tiere in Wasser und Schlamm gelangen. Menschen können sich insbesondere über kleine Hautverletzungen oder Schleimhäute infizieren.
Nach Überschwemmungen ist das Risiko erhöht, weil Menschen durch verunreinigtes Wasser waten müssen oder längere Zeit mit Schlamm und stehendem Wasser in Kontakt kommen. Das DOH rät, solchen Kontakt möglichst zu vermeiden und offene Wunden wasserdicht abzudecken.
Doxycyclin kann in bestimmten Situationen zur Vorbeugung eingesetzt werden, sollte aber nicht auf eigene Faust eingenommen werden. Dosierung und Notwendigkeit hängen von Art und Dauer der Exposition sowie gesundheitlichen Voraussetzungen ab. – RM
Quellen:
- Department of Health / Philippine Information Agency: „DOH monitors possible rise in leptospirosis cases amid widespread flooding“







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