Manila – Kunden der Manila Electric Co. (Meralco) müssen sich diesen Monat auf höhere Stromrechnungen einstellen. Grund dafür sind gestiegene Erzeugungskosten aufgrund des knappen Angebots auf Luzon und des schwachen Peso. – klajoo.com – In einer Pressekonferenz am Donnerstag erklärte Joe Zaldarriaga, Vize-Präsident und Leiter der Unternehmenskommunikation von Meralco, dass der Strompreis im Juni um 0,1488 PHP per Kilowattstunde (kWh) steigen wird.
Damit steigt der Gesamtpreis für einen durchschnittlichen Haushalt in diesem Monat auf 14,4833 PHP per kWh, verglichen mit 14,3345 PHP per kWh im Mai.
Durch diese Preiserhöhung müssen Haushalte mit einem Verbrauch von 200 kWh fast 30 PHP mehr für ihre Stromrechnung bezahlen.
“Neben der Erhöhung der Strompreise in diesem Monat sind auch die im Mai beobachteten höheren Verbrauchsmuster ein wesentlicher Faktor für die potenziell höheren Stromrechnungen der Kunden”, sagte Zaldarriaga.
Als Grund für den Anstieg wurde die Stromerzeugungsgebühr verantwortlich gemacht, die um 27 Centavos per kWh auf 9,0704 PHP per kWh stieg.
Die Erzeugungskosten machen mehr als die Hälfte der Rechnung aus.
Stromversorger gab bekannt, dass die Preise am Großhandelsstrommarkt aufgrund der angespannten Stromsituation im Luzon-Netz, insbesondere vom 13. bis 15. Mai, auf 7,0281 PHP per kWh gestiegen sind.Da die
sprunghaft anstieg und sogar das durch El Niño ausgelöste Niveau von 2024 übertraf, verschärfte die begrenzte Stromerzeugung die Kapazitätsengpässe und führte zu einer Alarmstufe Rot im Luzon-Netz.
Hunderttausende Haushalte waren aufgrund von Stromausfällen ohne Strom.
“Hier auf Luzon gab es, wie wir am 13., 14. und 15. Mai gesehen haben, eine Reihe von roten und gelben Warnstufen, was sich auf die Preise auswirkte. So funktioniert das nun mal. Wenn es einen Angebotsengpass gibt, spiegelt sich das im Markt wider”, betonte Zaldarriaga.
“Und wenn man unter diesen Umständen am Markt einkauft, führt das in der Regel zu höheren Kosten”, fügte er hinzu.
Die Gebühren für Stromlieferverträge stiegen ebenfalls um 0,0941 Peso per kWh, da der Peso gegenüber dem US-Dollar weiter an Wert verlor.
Dies betraf 54 Prozent der Verträge und der Sektor verzeichnete zudem höhere Preise für Kohle und Flüssigerdgas. – KR







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