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Manila

Verteidigungsminister Teodoro lässt sich von den Sanktionen von China nicht beirren und schwört, die Interessen der Philippinen weiterhin zu verteidigen

Manila – Verteidigungsminister (DND – Department of National Defense) Gilberto Teodoro Jr. erklärte am Freitag, er werde seine Pflichten weiterhin erfüllen und die Interessen des Landes verteidigen, trotz der von China gegen ihn und seine Familie verhängten Sanktionen. – klajoo.com – “Das ist ihr gutes Recht. Genau das tun sie mit denen, die die Wahrheit über ihre Täuschungen aussprechen. Ihre eigenen Landsleute und die anderen, die unter ihrer Kontrolle stehen, leiden weitaus schlimmer”, sagte er in einer Erklärung.

“Ich werde einfach weiterhin meine Pflicht tun und unsere Nation angesichts der Boshaftigkeit verteidigen, die sie hier und sogar in unseren Meeren begehen”, fügte er hinzu.

Das chinesische Außenministerium hatte zuvor Sanktionen gegen Teodoro Jr. und seine Familie verhängt und behauptet, er habe “wiederholt falsche Äußerungen über China gemacht”, die angeblich Chinas “legitime Interessen” und die bilateralen Beziehungen untergraben hätten.

Gemäß den Sanktionen ist es Teodoro Jr., seiner Frau und seinem Kind untersagt, nach Festlandchina, Hongkong und Macau einzureisen.

Chinesischen Unternehmen ist es außerdem untersagt, Transaktionen, Kooperationen oder sonstige Aktivitäten mit Teodoro Jr. und seiner Familie einzugehen.

Peking erklärte, die Maßnahmen seien verhängt worden, um “Chinas nationale Souveränität, Sicherheit und Entwicklungsinteressen zu schützen”, nannte aber nicht die konkreten Äußerungen, die zu den Sanktionen geführt hatten.

Das Department of Foreign Affairs (DFA) kritisierte Chinas Vorgehen und bezeichnete es als “unfreundlichen Akt”.

“Die Verhängung von Sanktionen ist zwar Chinas souveränes Vorrecht, die Philippinen betrachten sie jedoch als einen unfreundlichen Akt, der die bilateralen Beziehungen weiter verkompliziert”, so das DFA.

“Solche Maßnahmen tragen nicht dazu bei, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen, Differenzen verantwortungsvoll zu bewältigen oder die notwendigen Voraussetzungen für eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern zu schaffen”, hieß es weiter.

Die Sanktionen erfolgen inmitten von Spannungen zwischen Manila und Peking aufgrund von Streitigkeiten in der West Philippine Sea. – KR

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