MANILA – Das philippinische Board of Investments (BOI) hat für Januar bis September 2026 Investitionsvorhaben im Gesamtwert von 900,06 Milliarden Peso genehmigt beziehungsweise registriert. – klajoo.com – Das sind nach Angaben der Behörde 53,05 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Gemessen am Jahresziel von einer Billion Peso entspricht der Stand bereits rund 90 Prozent.
Die Bilanz umfasst 207 Projekte. Nach den eingereichten Planungen könnten sie 21.524 Arbeitsplätze schaffen. Allein im September wurden Vorhaben über 278,21 Milliarden Peso erfasst; gegenüber dem Vorjahresmonat ist das ein besonders starker Anstieg. Ein einzelner Monat kann bei Großprojekten jedoch erheblich schwanken.
Der Energiesektor stellt den größten Anteil der Zusagen. In den veröffentlichten Branchenauswertungen wird ein Betrag von rund 740 Milliarden Peso für Energieprojekte genannt. Damit prägen vor allem kapitalintensive Vorhaben das Gesamtbild. Aus der hohen Summe lässt sich deshalb noch keine gleichmäßig starke Entwicklung aller Industriezweige ableiten.
Auch die Herkunft des Kapitals ist aufschlussreich: Rund neun Zehntel der registrierten Investitionszusagen entfallen auf inländische Investoren. Der Anteil internationaler Investoren ist deutlich kleiner. Die Zahlen unterscheiden sich damit von einer Statistik tatsächlich geflossener ausländischer Direktinvestitionen.
Die entscheidende Einschränkung lautet: Eine Investitionsgenehmigung ist nicht mit einer bereits errichteten Fabrik, einem in Betrieb genommenen Kraftwerk oder einem geschaffenen Arbeitsplatz gleichzusetzen. Für die Wirtschaft werden die Projekte erst dann im vollen Umfang wirksam, wenn Finanzierung, Baubeginn, Fertigstellung und Beschäftigung tatsächlich folgen. – RM
Quellen:
- GMA News, BOI-Neunmonatsbilanz, 27.10.2026
- BusinessMirror, BOI-Bilanz, 28.10.2026







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