SAN FERNANDO – Das Department of Public Works and Highways (DPWH) will Rückhaltebecken für Starkregen bei privaten Immobilienentwicklungen künftig stärker verpflichtend regeln. – klajoo.com – Minister Vince Dizon kündigte an, entsprechende Anforderungen in Bau- und Erschließungsvorschriften zu prüfen. Es handelt sich bislang um einen Regulierungsvorschlag, nicht um eine schon landesweit geltende neue Pflicht.

Die Stadt San Fernando liegt in der Provinz Pampanga auf Luzon. Die rote Markierung zeigt einen repräsentativen Stadtpunkt, nicht den genauen Standort des Megaworld-Rückhaltebeckens. Grau hervorgehoben ist ausschließlich das Stadtgebiet.
Als Vorbild nannte Dizon ein Regenwasserbecken im Megaworld-Projekt Capital Town in San Fernando in Pampanga. Die Anlage kann nach Angaben aus dem Besichtigungsbericht etwa 15.000 Kubikmeter Wasser zurückhalten; eine Erweiterung auf 20.000 Kubikmeter ist vorgesehen. Das Wasser soll bei starkem Niederschlag zunächst gesammelt und erst später kontrolliert abgegeben werden. So lässt sich die unmittelbare Belastung nachgelagerter Entwässerungswege reduzieren.
Rückhaltebecken sind kein Ersatz für ein funktionierendes Entwässerungssystem. Entscheidend sind das Einzugsgebiet, die Intensität des Niederschlags, die tatsächliche Speicherkapazität, der freie Ablauf und die regelmäßige Wartung. Wird die Anlage schon vor einem Starkregen nicht ausreichend entleert oder ist der Ablauf blockiert, sinkt ihre Wirksamkeit deutlich.
Die Idee könnte in dicht bebauten Gebieten besonders relevant sein, weil neue Straßen, Parkflächen und Gebäude die Versickerung verringern. Verpflichtende Rückhaltung würde einen Teil der Folgekosten neuer Bebauung bereits bei der Projektplanung berücksichtigen. Für kleine Grundstücke und größere Gewerbeprojekte könnten dabei unterschiedliche technische Maßstäbe notwendig sein.
Eine Nutzung des gesammelten Wassers während Trockenperioden ist grundsätzlich denkbar, folgt aber nicht automatisch aus der Funktion als Hochwasserrückhaltebecken. Dafür wären Wasserqualität, getrennte Leitungen, Hygiene und Betriebsführung zu prüfen. Ebenso muss geklärt werden, wer die Anlage langfristig wartet und kontrolliert. Erst eine veröffentlichte Rechtsgrundlage kann zeigen, für welche Bauprojekte künftig welche Anforderungen gelten. – RM
Quellen:
- The Philippine Star – DPWH proposes mandatory water detention basins, 22.10.2026
- Philippine News Agency – DPWH eyes detention basins in Quezon City to minimize flooding, 18.08.2026







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