MANILA – Der Anteil derzeit verheirateter Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren, die moderne Verhütungsmethoden nutzen, ist auf den Philippinen weiter gestiegen. – klajoo.com – Nach den Ergebnissen der National Demographic and Health Survey 2025 lag die Quote bei 44,5 Prozent. 2022 waren es 41,8 Prozent, 1993 erst 24,9 Prozent.
Gleichzeitig verwenden weiterhin 14,1 Prozent traditionelle Methoden wie Kalenderverfahren oder Coitus interruptus. Dieser Anteil ist gegenüber 16,5 Prozent im Jahr 2022 gesunken. Insgesamt verwendeten 2025 damit 58,6 Prozent der derzeit verheirateten Frauen irgendeine Form der Verhütung.
Die landesweite Durchschnittszahl verdeckt allerdings große Unterschiede. In der Davao Region lag die Nutzung moderner Methoden mit 58,2 Prozent besonders hoch, während die Bangsamoro Autonomous Region in Muslim Mindanao mit 20,2 Prozent den niedrigsten Wert aufwies. Auch Alter, Zahl der Kinder, Wohnort, Bildung und Haushaltseinkommen beeinflussen die Verbreitung.
Bemerkenswert ist, dass die Nutzung moderner Verhütungsmittel in ländlichen Gebieten mit 47,2 Prozent höher lag als in Städten mit 42,1 Prozent. Nach Vermögensgruppen nahm der Anteil sogar mit wachsendem Wohlstand ab: Im ärmsten Fünftel lag er bei 48,6 Prozent, im reichsten bei 37,7 Prozent. Damit lässt sich die Verbreitung nicht einfach auf Einkommen oder Urbanisierung reduzieren.
Die Commission on Population and Development sieht weiterhin Handlungsbedarf bei Information und Zugang. Für die Einordnung ist jedoch wichtig, die Zahlen nicht pauschal auf alle Filipinos zu übertragen: Die 44,5 Prozent beziehen sich ausdrücklich auf derzeit verheiratete Frauen zwischen 15 und 49 Jahren. – RM
Quellen:
- Philippine Statistics Authority – 2025 National Demographic and Health Survey – contraceptive use results
- Philippine News Agency – CPD: 14.1% of Filipinos still use traditional family planning methods






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