LUZON – Inzwischen stehen 88 Städte und Gemeinden wegen der Folgen des verstärkten Südwestmonsuns sowie der Tropenstürme Luis und Maymay unter einem formellen „State of Calamity“. – klajoo.com – Nach Angaben des National Disaster Risk Reduction and Management Council beziehungsweise des Office of Civil Defense gilt der Katastrophenzustand unter anderem in den gesamten Provinzen Bataan, Bulacan, Pampanga und Cavite.
Hinzu kommen Dagupan City sowie vier Gemeinden in Pangasinan, Masinloc in Zambales, Rodriguez in Rizal und Nasugbu in Batangas. Die stark gestiegenen Gesamtzahlen der Betroffenen und die bereits bekannten Schäden sind nicht die eigentliche neue Nachricht. Neu ist vor allem, wie viele lokale Gebiete inzwischen den formellen Katastrophenstatus erreicht haben.
Dieser Status hat praktische Folgen. Betroffene lokale Regierungen können Katastrophen- und Soforthilfemittel schneller für Hilfe und Wiederaufbau einsetzen. Gleichzeitig greifen nach dem Price Act in Katastrophengebieten besondere Preisregeln. Für Grundbedarfsartikel gilt grundsätzlich ein Preisstopp auf dem zuvor geltenden Niveau, üblicherweise für bis zu 60 Tage, sofern er nicht früher aufgehoben oder angepasst wird.
Damit ist die Zahl 88 mehr als eine weitere Unwetterstatistik. Sie zeigt, in wie vielen Gebieten die Folgen inzwischen so schwer bewertet werden, dass besondere finanzielle und preisrechtliche Instrumente aktiviert wurden. Für weitere Updates ist nun weniger die Gesamtzahl der Betroffenen als die Entwicklung der Schäden, die Dauer der Preisstopps und der tatsächliche Einsatz der Katastrophenmittel relevant. – RM
Quellen:
- INQUIRER.net – 88 areas under state of calamity due to habagat, cyclones – NDRRMC
- Pinoy Aksyon News – 88 Luzon Areas Placed Under State of Calamity After Typhoons and Habagat







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