MANILA – Das Department of Finance und das Bureau of Internal Revenue haben mit der Ausarbeitung eines Gesetzes zur Einführung einer globalen Mindeststeuer begonnen. – klajoo.com – Die Regelung soll multinationale Konzerne mit einem weltweiten Jahresumsatz von mindestens 750 Millionen Euro erfassen. Das entspricht derzeit grob 55 Milliarden Peso beziehungsweise 880 Millionen US-Dollar.
Sie sollen in jedem Staat, in dem sie tätig sind, grundsätzlich einer effektiven Besteuerung von mindestens 15 Prozent unterliegen.
Hintergrund ist eine internationale Vereinbarung im Rahmen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Sie soll verhindern, dass Konzerne Gewinne in Staaten oder Gebiete mit sehr niedrigen Steuersätzen verschieben, obwohl der wirtschaftliche Wert in anderen Ländern entsteht.
Liegt die effektive Besteuerung einer Konzerngesellschaft unter 15 Prozent, kann ein beteiligter Staat eine Ergänzungssteuer erheben. Ohne ein eigenes philippinisches Gesetz könnte dieses zusätzliche Steueraufkommen unter Umständen einem anderen Staat zufallen, in dem sich die Konzernmutter befindet.
Eine technische Arbeitsgruppe soll nun Rechtsgrundlagen, Berechnungsmethoden, Meldepflichten, IT-Systeme und den internationalen Datenaustausch vorbereiten.
Besonders geprüft werden muss, wie sich die Mindeststeuer auf Unternehmen in philippinischen Wirtschaftszonen auswirkt. Dort gelten teilweise reduzierte Steuersätze oder besondere Anreizsysteme.
Die Vorbereitung bedeutet noch nicht, dass die Steuer bereits gilt. Zunächst muss ein Gesetzentwurf ausgearbeitet, beraten und verabschiedet werden. – Quelle: Department of Finance; Bureau of Internal Revenue / RM







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