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Manila

Bureau of Customs erleichtert Einfuhrregeln für Kabelverlege- und Reparaturschiffe

MANILA – Das philippinische Bureau of Customs hat neue Regeln für ausländische Kabelverlege- und Reparaturschiffe erlassen. – klajoo.com – Die Customs Administrative Order No. 02-2026 regelt die vorübergehende Einfuhr solcher Spezialschiffe in die Philippinen.

Die Regelung betrifft International Cable-Laying and Repair Vessels, also ausländische Schiffe, die für Vermessung, Installation, Wartung, Modernisierung oder Reparatur von Unterseekabeln eingesetzt werden. Dazu gehören auch Unterstützungsarbeiten am Meeresboden für Telekommunikationsinfrastruktur oder Offshore-Energiesysteme.

Nach Angaben des Bureau of Customs sollen die neuen Vorgaben klare und einheitliche Zollregeln schaffen. Ziel ist es, Unterseekabel- und Reparaturprojekte schneller und kosteneffizienter umzusetzen. Solche Projekte sind für digitale Konnektivität, internationale Datenverbindungen, Internetanbindung, Cloud-Infrastruktur und künftig auch Offshore-Energieprojekte wichtig.

Unter bestimmten Bedingungen können die Schiffe vorübergehend eingeführt werden, ohne dass sofort Einfuhrabgaben und Steuern erhoben werden. Voraussetzung ist, dass sie für ein genehmigtes Projekt eingesetzt und später wieder ausgeführt werden.

Die Verordnung verlangt unter anderem eine Projektgenehmigung, einen MARINA-Sondernachweis zur spezialisierten Natur des Schiffes, Vertragsunterlagen, Register- und Schiffsdaten, Angaben zum Einsatzgebiet sowie Sicherheitsleistungen oder Überwachungsmaßnahmen. Für kurze Einsätze sieht die Regelung vereinfachte Verfahren vor, wenn die Anwesenheit im Land einen begrenzten Zeitraum nicht überschreitet.

Wichtig ist auch, dass Projekte mehrere Zollbezirke umfassen können. Wenn ein Kabelverlege- oder Reparaturschiff innerhalb eines genehmigten Projekts zwischen verschiedenen Einsatzgebieten wechselt, soll nicht jedes Mal ein neuer Einfuhrvorgang ausgelöst werden. Dadurch können Reparaturen und Verlegungen über mehrere Seegebiete hinweg erleichtert werden.

Für die Philippinen ist das Thema strategisch bedeutsam. Als Inselstaat ist das Land stark auf Unterseekabel angewiesen. Sie verbinden die Philippinen international mit Datenzentren, Telekommunikationsnetzen, Finanzsystemen, digitalen Diensten und Cloud-Infrastruktur. Wenn Kabel beschädigt werden oder neue Kapazitäten gebraucht werden, sind spezialisierte Schiffe notwendig.

Die neuen Zollregeln sind deshalb mehr als ein technisches Verwaltungsdetail. Sie können helfen, digitale Infrastruktur schneller zu bauen, Ausfälle besser zu reparieren und Investitionen in Telekommunikation und Offshore-Energie zu erleichtern. – Quelle: Bureau of Customs / RM

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