MANILA – Der Peso schloss am Mittwoch, dem 21. Oktober, mit 63,361 gegenüber dem US-Dollar auf eiemn weiteren Rekordtief. – klajoo.com – Der bisherige Tiefststand lag bei P63,09 am 19. Oktober.
Der kontinuierliche Kursverfall des philippinischen Peso unter die Marke von 63 gegenüber dem Dollar hat die Erwartungen an eine weitere geldpolitische Straffung durch die Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) verstärkt, weshalb Zinserhöhungen für nächste Woche und im Dezember erwartet werden.
Der Währungsausschuss der BSP trifft sich am Donnerstag dieser Woche.
Ein schwächerer Peso dürfte Ölkäufe noch verteuern, da der Rohstoff mit Dollar bezahlt wird. Er dürfte auch die Inflation anheizen.
Es wird erwartet, dass die Abwertung auch Auswirkungen auf die Staatsschulden des Landes haben wird, von denen ein Drittel ausländischen Gläubigern geschuldet wird.
Ein stärkerer Dollar könnte zunächst den Familien von im Ausland arbeitenden Filipinos zugutekommen, da sie für jeden überwiesenen Dollar mehr Pesos erhalten. Die Inflation könnte jedoch auch ihre Kaufkraft schmälern.
Analysten zufolge wurden der Peso und andere Währungen durch Nachrichten über eine stärker als erwartet ausgefallene Inflation in den USA beeinflusst, was die Erwartung nährte, dass die US-Notenbank die Zinsen erneut anheben würde, was den Dollar noch stärker machen würde.
Eine Umfrage unter Analysten geht davon aus, dass die Fed die Zinssätze bei ihrer Sitzung in diesem Monat unverändert lassen wird, aber im Dezember voraussichtlich wieder anheben wird. – ABS-CBN







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