MANILA – Die Philippinen stellen die Preisberechnung von auf Peso lautenden Staatsanleihen für Abwicklungszwecke zum 4. Januar 2027 auf eine international gebräuchliche Konvention um. – klajoo.com – In der Vorbereitung sind unter anderem das Bureau of the Treasury, die Bangko Sentral ng Pilipinas, die Securities and Exchange Commission, die Insurance Commission und die Philippine Dealing and Exchange Corporation beteiligt.
Für Anleger, die ihre Staatsanleihen bis zur Fälligkeit halten, soll sich praktisch nichts ändern. Kuponzahlungen, Rückzahlung des Nennwerts und steuerliche Verpflichtungen bleiben unverändert. Unterschiede können dagegen bei der Berechnung des Abwicklungswerts entstehen, wenn eine Anleihe vor Fälligkeit am Sekundärmarkt gekauft oder verkauft wird.
Der technische Schritt hat einen strategischen Hintergrund: Eine international vertraute Preisberechnung soll ausländischen Investoren den Handel erleichtern und die Liquidität des philippinischen Anleihemarkts erhöhen. Mehr Marktteilnehmer und ein aktiverer Sekundärmarkt können langfristig auch die Finanzierungskosten des Staates beeinflussen, ohne dass dies durch die Umstellung allein garantiert wäre.
Der Termin liegt zudem unmittelbar vor einem weiteren wichtigen Marktschritt. Am 29. Januar 2027 sollen auf Peso lautende philippinische Staatsanleihen in die Government-Bond-Index-Reihe für Schwellenländer von J.P. Morgan aufgenommen werden. Die neue Preisberechnung soll damit bereits vor der Indexaufnahme vollständig in Regeln und Handelssystemen umgesetzt sein. – RM
Quellen:
- Bureau of the Treasury – Philippines to Adopt International Bond Pricing Convention, 9. Oktober 2026
- Philippine Information Agency – PHILIPPINES TO ADOPT INTERNATIONAL BOND PRICING CONVENTION, 9. Oktober 2026







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