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Manila

DepEd verschärft Sanktionen bei schwerer Schulgewalt und Drohungen

MANILA – Das Department of Education (DepEd) verschärft die praktische Durchsetzung seiner Regeln gegen schwere Gewalt, Mobbing und gefährliche Drohungen an Schulen. – klajoo.com – Unter den seit diesem Jahr geltenden Guidelines on Ensuring a Safe and Motivating Learning Environment können besonders schwere Verstöße zur Nicht-Wiederaufnahme im folgenden Schuljahr, zum sofortigen Ausschluss sowie zur Einschaltung von Polizei oder Sozialbehörden führen.

Die Regeln stehen in Department Order No. 006, Series of 2026. DepEd reagiert damit auch auf eine Reihe von Schießereien, Bomben- und Amokdrohungen, die in den vergangenen Monaten Schulen im ganzen Land beschäftigt haben. Erst zuletzt hatten Behörden nach einer online verbreiteten Drohung in Iloilo City einen Minderjährigen identifiziert.

DepEd unterscheidet mehrere Schweregrade. Bei besonders schweren Verstößen – darunter schwere körperliche Gewalt, Bombendrohungen oder Bombenscherze und andere Handlungen mit erheblicher Gefährdung – kann bereits der erste Fall zur Nicht-Wiederaufnahme im nächsten Schuljahr und zur Weiterleitung an zuständige Behörden führen. Wiederholte beziehungsweise besonders gravierende Verstöße können den unmittelbaren Ausschluss aus der Schule nach sich ziehen.

Dabei bedeutet „non-readmission“ nicht dasselbe wie ein sofortiger Schulverweis. Der Schüler kann das laufende Schuljahr grundsätzlich abschließen, darf sich aber im folgenden Schuljahr nicht wieder an derselben Schule einschreiben. „Exclusion“ bedeutet dagegen die unmittelbare Streichung aus der aktiven Schülerliste; die weitere Beschulung soll dann über alternative Bildungswege sichergestellt werden.

Bei akuten Sicherheitsrisiken können Schulen zusätzlich präventive Maßnahmen ergreifen. Dazu kann eine vorübergehende Suspendierung gehören, wenn dies notwendig ist, um Schüler, Personal oder die Untersuchung eines Vorfalls zu schützen. Gleichzeitig müssen Child Protection Committees gemeldete Fälle untersuchen, Opfer absichern und psychosoziale beziehungsweise psychologische Unterstützung organisieren.

Die Regeln machen aus einer Drohung noch keine Straftat und ersetzen auch kein rechtsstaatliches Verfahren. Bei Minderjährigen gelten zudem besondere Schutz- und Jugendstrafrechtsregeln. Entscheidend ist aber, dass Schulen gefährliche Drohungen nicht mehr als bloße Scherze behandeln sollen, wenn dadurch Unterricht, Sicherheit oder größere Polizeieinsätze beeinträchtigt werden.

Für Eltern und Schüler bedeutet die Verschärfung vor allem: Online-Drohungen, Bombenscherze und schwere Gewalt können heute erhebliche schulische und gegebenenfalls strafrechtliche Folgen haben. Nach den jüngsten tödlichen Vorfällen ist die Toleranzschwelle der Behörden deutlich gesunken. – RM

Quellen:

  • Philippine News Agency – DepEd enforces tougher penalties for campus violence, bullying
  • Philippine Information Agency – DepEd calls for vigilance vs fake news, harmful threats in schools
  • DepEd Regional Office X – Intensified implementation of DepEd Order No. 006, s. 2026

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