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Luzon

Schäden in Landwirtschaft und Fischerei steigen auf 1,42 Milliarden Peso

LUZON – Die Schäden in Landwirtschaft und Fischerei durch die jüngsten Wetterereignisse und den verstärkten Südwestmonsun sind nach Angaben des Department of Agriculture auf rund 1,42 Milliarden Peso gestiegen. – klajoo.com – Betroffen sind mehr als 43.000 Landwirte und Fischer.

Die Behörde erfasste Schäden auf rund 34.572 Hektar landwirtschaftlicher Fläche und Produktionsverluste von insgesamt etwa 35.083 Tonnen. Die Zahlen sind weiterhin vorläufig und können mit neuen Meldungen aus den Regionen steigen.

Reis und hochwertige Nutzpflanzen besonders betroffen

Beim Reisanbau waren nach den bisherigen Daten rund 31.024 Hektar betroffen. Die gemeldeten Produktionsverluste lagen bei etwa 21.848 Tonnen.

Bei hochwertigen Nutzpflanzen wie Gemüse, Obst und anderen Spezialkulturen beliefen sich die Schäden auf rund 454,91 Millionen Peso. Die Produktionsverluste wurden mit etwa 10.702 Tonnen angegeben.

Gerade bei Gemüse können sich Wetterschäden zusätzlich über Transportprobleme auswirken. Selbst unbeschädigte Erzeugnisse verlieren schnell an Wert, wenn Straßen blockiert sind oder Absatzmärkte nicht rechtzeitig erreicht werden.

1,42 Milliarden Peso bedeuten nicht automatisch höhere Lebensmittelpreise

Eine landesweite Schadenssumme dieser Größenordnung ist erheblich, lässt aber allein noch keine verlässliche Aussage über kommende Verbraucherpreise zu. Dafür ist entscheidend, welche Produkte in welchen Regionen ausfallen, wie groß die nationale Gesamtproduktion ist und ob Lagerbestände oder Lieferungen aus anderen Gebieten den Ausfall ausgleichen können.

Einzelne Gemüsearten oder lokale Märkte können deshalb deutlich stärker betroffen sein als die landesweite Versorgung insgesamt.

Hilfen für betroffene Produzenten laufen an

Das Landwirtschaftsministerium bezifferte die bislang bereitgestellten beziehungsweise mobilisierten Hilfen auf mehr als 200 Millionen Peso. Dazu gehören unter anderem Saatgut, Betriebsmittel und Unterstützungsmaßnahmen für betroffene Landwirte und Fischer.

Für eine endgültige Bilanz ist es noch zu früh. Erst wenn Hochwasser zurückgeht und abgelegene Produktionsgebiete wieder erreichbar sind, lässt sich genauer feststellen, welche Kulturen tatsächlich verloren sind und welche Bestände sich erholen können. – RM

Quellen:

  • Department of Agriculture – Disaster Risk Reduction and Management Operations Center: „Bulletin No. 08 on Effects of Enhanced Southwest Monsoon“
  • INQUIRER.net: „Agri dep’t moves to curb P1.4-B farm damage“
  • BusinessMirror: „Fisheries, farm damage from storms, monsoon now at P1.4B“

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