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PSA: Inflation sinkt im Juli 2026 weiter auf 6,2 Prozent

MANILA – Die Philippine Statistics Authority (PSA) teilte am Mittwoch mit, dass die Inflation im Juli weiter auf 6,2 Prozent sank. – klajoo.com Die Inflation hat sich nach ihrem Höchststand im April inmitten des Nahostkrieges nun drei Monate in Folge abgeschwächt.

Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch erklärte der nationale Statistiker und PSA-Chef, Claire Dennis Mapa, dass die Inflation – die Steigerungsrate der Preise für Waren und Dienstleistungen – im vergangenen Monat auf 6,2 Prozent zurückgegangen sei, nach 6,4 Prozent im Juni 2026

Die Inflationszahlen vom Juli trieben die Inflationsrate seit Jahresbeginn auf 5 Prozent, was weiterhin über der von der Regierung angestrebten Obergrenze von 2 Prozent bis 4 Prozent liegt.

Laut Mapa trug vor allem der langsamere Anstieg des Transportindex von 12,8 Prozent im Vormonat auf 11,9 Prozent zum Abwärtstrend bei.

“Der Transportsektor trug mit 57,4 Prozent zur allgemeinen Verlangsamung der Inflation im Land bei”, so der PSA-Chef.

Die Inflation für Benzin und andere Güter des öffentlichen Personennahverkehrs ging von 39,2 Prozent auf 34,1 Prozent und von 5,4 Prozent auf 5,3 Prozent zurück.

Die Lebensmittelinflation blieb unterdessen stabil bei 5,3 Prozent, da niedrigere Fleischpreise und ein geringerer Anstieg der Gemüsepreise die stärkere Reisinflation ausglichen.

“Jeder durch langsamere Preissteigerungen eingesparte Peso bedeutet mehr Spielraum im Familienbudget für Lebensmittel, Transport, Bildung und andere lebensnotwendige Ausgaben”, erklärte der Department of Economy, Planning and Development (DEPDev) – Chef Arsenio Balisacan in einer Stellungnahme.

“Obwohl weiterhin Herausforderungen bestehen, insbesondere bei der Bewältigung des Preisdrucks auf Lebensmittel, zeigen diese Ergebnisse, dass unsere Maßnahmen die Auswirkungen auf philippinische Haushalte abmildern”, so Balisacan.

Der Leiter des UPLIFT-Komitees der Regierung im DEPDev wird weiterhin gezielte Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Bevölkerungsgruppen vor den Folgen höherer Preise und anderer wirtschaftlicher Schocks umsetzen.

Zu den Maßnahmen zur Unterstützung der Preisstabilität gehören laut dem Chefökonom des Landes staatliche Hilfsprogramme für den Transportsektor.

Bis zum 24. Juli 2026 wurden 2,09 Milliarden PHP oder 84 Prozent des 2,5 Milliarden PHP umfassenden Treibstoffsubventionsprogramms an 498.570 Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs ausgezahlt. Weitere 356,1 Millionen PHP wurden im Rahmen des Treibstoffsubventionsprogramms von 10 PHP per Liter, an an 89.551 Fahrer öffentlicher Verkehrsmittel vergeben.

Um die Ernährungssicherheit zu stärken und die inländischen Lebensmittelversorgungsketten zu verbessern, erklärte Balisacan, dass das Department of Agriculture (DA) bis 2027 insgesamt 380 mechanische Trocknungsanlagen fertigstellen wird. Dadurch sollen die Kapazitäten zur Nacherntebehandlung erweitert, Getreideverluste reduziert, die Reisqualität verbessert, die Einkommen der Landwirte erhöht und die inländische Reisversorgung gestärkt werden.

Um die Nahrungsmittelversorgung angesichts klimabedingter Risiken weiter zu sichern, wird die Regierung laut Balisacan die Verteilung von Saatgut und Dünger in den wasserreichen Reisanbaugebieten Süd-Luzons, Visayas und Mindanaos intensivieren und gleichzeitig die von Dürre betroffenen Landwirte weiterhin unterstützen, um Produktionsausfälle zu minimieren.

Langfristig, so der Chefökonom des Landes, treibt die Regierung Reformen im Energiesektor im Einklang mit dem philippinischen Energieplan 2023–2050 voran.

“Diese Bemühungen zielen darauf ab, die Abhängigkeit von importierten Brennstoffen zu verringern, indem die Umsetzung von Verträgen für erneuerbare Energien beschleunigt und die vollständige Bereitstellung der zugesagten Kapazitäten sichergestellt wird. Diese Maßnahmen unterstützen das Ziel, bis 2035 25 Gigawatt an Kapazität für erneuerbare Energien hinzuzufügen”, sagte er.

“Obwohl die Inflation in die richtige Richtung geht, ist unsere Arbeit noch lange nicht abgeschlossen. Wir werden weiterhin Maßnahmen ergreifen, um lebensnotwendige Güter erschwinglich zu halten und gleichzeitig mehr Möglichkeiten für eine bessere Lebensqualität zu schaffen”, sagte Balisacan abschließend. – GMA News/KR

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