MANILA – Die philippinische Wetterbehörde PAGASA erwartet, dass sich die Folgen des starken El Niño in den kommenden Monaten räumlich deutlich ausweiten. – klajoo.com – Bereits Ende September sollen Davao del Sur, Davao Occidental und Sarangani trockene Bedingungen erreichen. Für Camarines Sur wird sogar Dürre erwartet.
Bis Ende Oktober rechnet PAGASA in 16 Provinzen mit einer Trockenperiode. Dazu gehören große Teile Nord-Luzons sowie Bataan, Pangasinan und Zambales. Bis Ende November soll die Zahl der Provinzen mit Trockenperioden landesweit auf mindestens 44 steigen. Für Ende Dezember werden trockene Bedingungen in 16 Gebieten Mindanaos und Trockenperioden in 22 Provinzen erwartet.
PAGASA unterscheidet dabei mehrere Stufen. Trockene Bedingungen bedeuten zwei aufeinanderfolgende Monate mit deutlich unterdurchschnittlichem Niederschlag. Eine Trockenperiode liegt bei einer längeren oder noch stärkeren Abweichung vor. Dürre bezeichnet die schwerste und länger anhaltende Stufe.
Für Bevölkerung, Landwirtschaft und Wasserversorger bedeutet die neue Prognose, dass lokale Probleme nicht auf einzelne bereits betroffene Provinzen beschränkt bleiben dürften. Besonders kritisch wird die Lage dort, wo Wasserspeicher, Bewässerung oder alternative Quellen fehlen. PAGASA erwartet außerdem von September 2026 bis Februar 2027 in weiten Teilen des Landes überdurchschnittlich hohe Temperaturen.
Damit verschiebt sich die Lage von einzelnen regionalen Wasserproblemen zu einer landesweiten Vorsorgefrage. Die entscheidende Aufgabe der kommenden Monate dürfte deshalb nicht nur die Reaktion auf bereits bestehende Engpässe sein, sondern die frühzeitige Sicherung von Trinkwasser, Bewässerung und landwirtschaftlicher Produktion in den Gebieten, die laut Prognose erst später in die Trockenphase geraten. – RM
Quellen:
- Philippine News Agency – Dry condition forecast for PH provinces starting late September







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