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Manila warnt vor Regenzeitkrankheiten – 845 Fälle mit grippeähnlichen Symptomen

MANILA – Die Stadt Manila warnt angesichts steigender Fallzahlen vor typischen Erkrankungen der Regenzeit. – klajoo.com – Nach Angaben des Manila Health Department wurden vom 1. Januar bis zum 3. August 2026 insgesamt 845 Fälle sogenannter influenzaähnlicher Erkrankungen registriert.

Dabei handelt es sich um Erkrankungen mit Symptomen wie Fieber, Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen. Die Zahl bedeutet nicht, dass bei allen Betroffenen eine Influenza durch einen Labortest bestätigt wurde.

Am 23. Juli hatte die Stadt noch 807 Fälle gemeldet. Bis zum 3. August kamen damit 38 weitere registrierte Erkrankungen hinzu.

Mehr als 2.100 Denguefälle seit Jahresbeginn

Neben den influenzaähnlichen Erkrankungen meldete das Gesundheitsamt seit Jahresbeginn:

  • 2.105 Denguefälle,
  • 111 Leptospirosefälle,
  • 61 Fälle von Typhus,
  • 3 Choleraerkrankungen und
  • 77 bestätigte COVID-19-Fälle.

Bei diesen Zahlen handelt es sich um die seit dem 1. Januar erfassten Gesamtstände und nicht um Neuerkrankungen innerhalb weniger Tage. Für Dengue, Leptospirose, Typhus und Cholera veröffentlichte die Stadt in ihrer aktuellen Warnung keine vollständigen Vergleichszahlen zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Deshalb lässt sich aus den Gesamtständen allein nicht ableiten, wie stark die einzelnen Krankheiten gegenüber 2025 zugenommen haben.

Regen und Überschwemmungen erhöhen mehrere Risiken

Die Stadt fasst die besonders beobachteten Regenzeitkrankheiten unter der Abkürzung WILD zusammen. Sie steht für wasser- und lebensmittelbedingte Erkrankungen, influenzaähnliche Erkrankungen, Leptospirose und Dengue.

Die Krankheiten verbreiten sich auf unterschiedlichen Wegen. Dengue wird durch infizierte Stechmücken übertragen, die sich auch in kleinen Ansammlungen stehenden Wassers vermehren können. Leptospirose kann nach Kontakt mit Wasser oder Schlamm auftreten, der insbesondere durch den Urin infizierter Ratten oder anderer Tiere verunreinigt wurde. Typhus und Cholera können mit verunreinigtem Wasser oder Lebensmitteln zusammenhängen.

Die Stadtverwaltung führt die erhöhte Aufmerksamkeit auf die Regenzeit und die wiederholten Überschwemmungen in Teilen Metro Manilas zurück.

Stadt rät zu Masken und zur Vermeidung von Flutwasser

Manilas Bürgermeister Francisco „Isko Moreno“ Domagoso rief Erkrankte dazu auf, engen Kontakt zu Familienmitgliedern möglichst zu vermeiden. In geschlossenen und stark besuchten Räumen empfiehlt die Stadt das Tragen einer Maske sowie regelmäßiges Händewaschen.

Bewohner sollen Überschwemmungswasser nach Möglichkeit nicht betreten. Lässt sich der Kontakt nicht vermeiden, sollten geschlossene Schuhe oder Stiefel getragen und Hautstellen anschließend gründlich gereinigt werden.

Bei Fieber oder anderen Beschwerden nach dem Kontakt mit Flutwasser sollte frühzeitig medizinischer Rat eingeholt werden. Gegen Dengue empfiehlt die Stadt, mögliche Brutplätze von Mücken zu beseitigen und Behälter, Reifen, Dachrinnen und andere Stellen mit stehendem Wasser regelmäßig zu kontrollieren.

Die aktuellen Zahlen sind vor allem als Warnung zur Vorsorge zu verstehen. Sie belegen eine Zunahme der registrierten influenzaähnlichen Erkrankungen, erlauben aber ohne weitere Vergleichsdaten keine pauschale Aussage, dass alle genannten Krankheiten derzeit gleichermaßen stark ansteigen.

Quellen: Stadtverwaltung Manila und Manila Health Department; The Philippine Star; Philippine Daily Inquirer / RM

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