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Mindanao

General Santos erhält 368 Millionen Peso für Reis, Krankenhaus und Erdbebenschäden

MINDANAO – General Santos City hat aus dem nationalen Local Government Support Fund, kurz LGSF, mehrere Zuweisungen mit einem Gesamtwert von 368 Millionen Peso erhalten. – klajoo.com – Die Mittel sind für Lebensmittelhilfe, die Fertigstellung eines Krankenhauses und die Reparatur öffentlicher Gebäude nach dem schweren Erdbeben vom 8. Juni 2026 vorgesehen.

Die drei Zuweisungen betreffen unterschiedliche Programme und dürfen nicht als einheitliche Katastrophenhilfe dargestellt werden.

109 Millionen Peso für Reis an Bauern und Fischer

Eine erste Zuweisung über 109 Millionen Peso ist für eine Reisbeihilfe an qualifizierte Bauern- und Fischerfamilien vorgesehen.
Nach Angaben von Bürgermeisterin Lorelie Geronimo Pacquiao sollen die berechtigten Familien jeweils zehn Kilogramm Reis erhalten. Die Verteilung war ursprünglich für August 2026 angekündigt.

Wie viele Familien unterstützt werden können, wurde bislang nicht mitgeteilt. Ebenfalls offen ist, nach welchen Kriterien die Empfänger ausgewählt werden und an welchen Orten beziehungsweise Terminen der Reis ausgegeben wird.

Weitere 109 Millionen Peso für das städtische Krankenhaus

Eine zweite Zuweisung über ebenfalls 109 Millionen Peso ist für das fünfstöckige Dr. Jorge P. Royeca Hospital bestimmt.
Das Krankenhaus gehört zu den wichtigsten Infrastrukturprojekten der Stadt. Die zusätzlichen Mittel sollen dazu beitragen, das Gebäude fertigzustellen und die medizinische Versorgung in General Santos zu erweitern.
Zum aktuellen Baufortschritt, zum noch benötigten Gesamtbudget und zum geplanten Eröffnungstermin liegen in der Mitteilung der Stadt jedoch keine konkreten Angaben vor. Deshalb kann aus der Zuweisung noch nicht geschlossen werden, dass das Krankenhaus kurzfristig vollständig in Betrieb genommen wird.

150 Millionen Peso nach dem Erdbeben

Weitere 150 Millionen Peso wurden General Santos nach dem Erdbeben vom 8. Juni 2026 zur Verfügung gestellt. Das Beben mit einer Magnitude von 7,8 beschädigte in der Stadt und in angrenzenden Gebieten zahlreiche Gebäude und andere Einrichtungen.

Von diesem Betrag sind 100 Millionen Peso für die Reparatur öffentlicher Gebäude vorgesehen. Dazu gehören das Rathaus von General Santos, das Gebäude des Stadtrates, das Investment Building und weitere beschädigte Einrichtungen der Stadtverwaltung.
Die verbleibenden 50 Millionen Peso sollen die Reisunterstützung für vom Erdbeben betroffene Haushalte erweitern.

Ein Sack Reis für jeden Haushalt als Ziel

Die Stadtverwaltung will die zusätzlichen 50 Millionen Peso mit Sach- und Geldspenden anderer Kommunen sowie privater Partner verbinden.

Nach Angaben der Bürgermeisterin ist das Ziel, möglichst jedem Haushalt in General Santos einen Sack Reis zur Verfügung zu stellen. Dies ist derzeit jedoch eine politische Zielsetzung und noch keine bestätigte flächendeckende Leistung.
Ob tatsächlich alle Haushalte berücksichtigt werden können, hängt von der Zahl und Größe der beschafften Reissäcke, den Einkaufspreisen, den zusätzlich eingehenden Spenden und den endgültigen Vergaberegeln ab.

Zuweisung bedeutet noch nicht vollständige Umsetzung

Die Stadt hat die Mittel nach eigenen Angaben erhalten. Die einzelnen Programme befinden sich jedoch in unterschiedlichen Stadien.

Bei der Reisunterstützung müssen noch Begünstigte, Ausgabeorte und Termine festgelegt beziehungsweise veröffentlicht werden. Beim Krankenhaus ist offen, welche Bauabschnitte mit den 109 Millionen Peso finanziert werden. Bei den Erdbebenschäden müssen zunächst die konkreten Reparaturmaßnahmen vergeben und umgesetzt werden.

Die Summe von 368 Millionen Peso beschreibt deshalb die bereitgestellten Haushaltsmittel. Sie bedeutet nicht, dass sämtliche Hilfen bereits verteilt, alle Gebäude repariert oder das Krankenhaus fertiggestellt wurden.

Quellen: Philippine Information Agency; Stadtverwaltung General Santos; Local Government Support Fund

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