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Flugtickets werden durch höheren Treibstoffzuschlag teurer

MANILA – Fluggesellschaften auf den Philippinen dürfen in der ersten Augusthälfte deutlich höhere Treibstoffzuschläge auf ihre Tickets erheben. – klajoo.com – Das Civil Aeronautics Board hat den maximal zulässigen Zuschlag für Passagier- und Frachtflüge vom 1. bis zum 15. August 2026 auf Stufe 13 angehoben.

In der zweiten Julihälfte galt noch Stufe 8.

Bei Inlandsflügen dürfen die Fluggesellschaften nun abhängig von der Entfernung zwischen 423 und 1.237 Peso je Strecke zusätzlich zum eigentlichen Flugpreis verlangen.

Bei internationalen Flügen reicht der mögliche Zuschlag von 1.396,74 bis 10.385,42 Peso je Strecke.

Die höchsten Beträge betreffen besonders lange internationale Verbindungen.

Der Treibstoffzuschlag ist kein fester Bestandteil des vom Civil Aeronautics Board vorgegebenen Flugpreises.

Die Fluggesellschaften dürfen selbst entscheiden, ob sie ihn vollständig, teilweise oder überhaupt nicht erheben. Sie dürfen die festgelegten Höchstbeträge jedoch nicht überschreiten.

Für Reisende bedeutet das, dass sich vermeintlich günstige Angebote nach Hinzurechnung des Zuschlags erheblich verteuern können.

Besonders deutlich kann der Unterschied bei internationalen Hin- und Rückflügen werden, weil der Zuschlag für jede einzelne Flugstrecke erhoben werden kann.

Ein maximaler Zuschlag von mehr als 10.000 Peso je Richtung könnte den Endpreis eines Langstreckenfluges damit um mehr als 20.000 Peso erhöhen.

Hinzu kommen mögliche Flughafengebühren, Steuern, Gepäckkosten und weitere Zusatzleistungen.

Der auf Werbeseiten oder in sozialen Netzwerken genannte Grundpreis ist deshalb nicht zwangsläufig der Betrag, den ein Reisender am Ende bezahlt.

Entscheidend ist der vollständige Endpreis unmittelbar vor Abschluss der Buchung.

Das Civil Aeronautics Board legt die zulässige Zuschlagsstufe anhand der durchschnittlichen Preise für Flugtreibstoff fest.

Steigen diese Kosten über bestimmte Schwellenwerte, können höhere Zuschläge genehmigt werden.

Sinken die Preise wieder, kann die Behörde die zulässige Stufe in einem späteren Zeitraum erneut reduzieren.

Die Einordnung in eine bestimmte Stufe bedeutet nicht, dass sich die tatsächlichen Treibstoffkosten jeder Fluggesellschaft im gleichen Umfang verändert haben.

Fluggesellschaften kaufen Kerosin zu unterschiedlichen Bedingungen ein und können einen Teil ihres Bedarfs über längerfristige Verträge oder Preisabsicherungen abdecken.

Auch die Auslastung, der eingesetzte Flugzeugtyp und die Streckenlänge beeinflussen die Kosten je Passagier.

Reisende sollten bei einem Preisvergleich deshalb nicht nur den Grundpreis mehrerer Fluggesellschaften betrachten.

Verglichen werden sollte der Gesamtbetrag einschließlich Treibstoffzuschlag, Steuern, Aufgabegepäck, Sitzplatzwahl und möglicher Zahlungsgebühren.

Bei Anschlussverbindungen ist zusätzlich zu prüfen, ob der Zuschlag für mehrere einzelne Flugabschnitte berechnet wird.

Der höhere Zuschlag gilt zunächst nur für Tickets, die im Zeitraum vom 1. bis zum 15. August ausgestellt werden.

Maßgeblich ist grundsätzlich der Zeitpunkt der Ticketausstellung und nicht allein das spätere Reisedatum.

Für bereits ausgestellte und vollständig bezahlte Tickets darf der Zuschlag normalerweise nicht nachträglich erhöht werden.

Bei Umbuchungen oder einer Neuausstellung des Tickets können jedoch die zum neuen Ausstellungszeitpunkt geltenden Beträge eine Rolle spielen.

Die Fluggesellschaft muss den Treibstoffzuschlag bei der Buchung getrennt und nachvollziehbar ausweisen.

Reisende sollten vor der Zahlung überprüfen, ob der angezeigte Gesamtpreis bereits alle zwingenden Bestandteile enthält. – Quelle: Civil Aeronautics Board, Advisory zum Passagier- und Frachtkraftstoffzuschlag / RM

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