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Zentralbank warnt vor angeblicher “Bank of Humanity”

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MANILA – Die Bangko Sentral ng Pilipinas warnt vor einem Unternehmen, das unter den Namen Bangko Maharlika Ltd. und “The Bank of Humanity” auftritt. – klajoo.com – Das Unternehmen bezeichnet sich auf seinen Internetseiten als Bank, als Zentralbank für autonome Regionen und als Anbieter eines universellen Grundeinkommens.

Nach Angaben der philippinischen Zentralbank besitzt es jedoch keine Genehmigung, auf den Philippinen Bankgeschäfte anzubieten.

Der Name kann bei philippinischen Verbrauchern einen falschen Eindruck erwecken. “Bangko” ist das philippinische Wort für Bank. “Maharlika” wird außerdem mit dem staatlichen Maharlika Investment Fund und weiteren offiziellen Initiativen verbunden.

Eine geschäftliche oder institutionelle Verbindung zur philippinischen Regierung oder zum Maharlika Investment Fund ist nicht belegt.

Auf seiner eigenen Internetseite wirbt das Unternehmen mit der Tokenisierung von Rohstoffen und anderen Vermögenswerten. Es behauptet außerdem, Vermögenswerte im Umfang von mehr als einer Billion Euro zu verwalten oder durch Vereinbarungen zu erfassen.

Solche Angaben stammen ausschließlich vom Unternehmen selbst. Eine unabhängige Bestätigung durch eine Finanzaufsicht, eine geprüfte Bilanz oder eine anerkannte Ratingagentur ist nicht erkennbar.

Nach eigener Darstellung verlegte das Unternehmen seinen Sitz aus dem Vereinigten Königreich auf die Cayman Islands. Es beschreibt sich zudem als “DeFi Central Bank”, also als eine Art dezentrale digitale Zentralbank.

Diese Begriffe sind keine behördlich anerkannten Bankkategorien auf den Philippinen.

Wer auf den Philippinen Einlagen annehmen, Kredite vergeben oder andere regulierte Bankgeschäfte betreiben will, benötigt eine Genehmigung der Bangko Sentral ng Pilipinas.

Eine Registrierung als normales Unternehmen in einem anderen Staat ersetzt keine Banklizenz. Auch die Verwendung der Begriffe Bank, Zentralbank, Vermögensverwaltung oder digitales Grundeinkommen belegt keine staatliche Aufsicht.

Für Verbraucher ist besonders wichtig, ob eingezahltes Geld durch die Philippine Deposit Insurance Corporation geschützt wäre.

Die gesetzliche Einlagensicherung gilt nur für Einlagen bei zugelassenen Mitgliedsbanken. Gelder, Token oder angebliche Guthaben bei einem nicht zugelassenen Anbieter sind nicht automatisch abgesichert.

Bei klassischen philippinischen Banken können Kunden die Zulassung über die Listen der Bangko Sentral ng Pilipinas und der Einlagensicherung prüfen.

Bei digitalen Vermögenswerten muss zusätzlich geklärt werden, ob der Anbieter über die erforderlichen Genehmigungen für virtuelle Vermögenswerte, Zahlungsdienste oder Geldtransfers verfügt.

Warnzeichen sind ungewöhnlich hohe Renditeversprechen, komplizierte Behauptungen über angeblich riesige Rohstoffwerte, ein universelles Grundeinkommen ohne nachvollziehbares Finanzierungsmodell und unklare Angaben darüber, welche Aufsichtsbehörde tatsächlich zuständig ist.

Auch prominente Namen, religiöse oder kulturelle Bezüge und die Verwendung philippinischer Begriffe ersetzen keine Lizenz.

Verbraucher sollten kein Geld überweisen und keine persönlichen Dokumente hochladen, bevor die Zulassung eines Anbieters unabhängig geprüft wurde.

Wer bereits Geld eingezahlt oder persönliche Daten übermittelt hat, sollte sämtliche Unterlagen sichern und sich an die Bangko Sentral ng Pilipinas, die Securities and Exchange Commission oder die zuständigen Ermittlungsbehörden wenden. – Quelle: Bangko Sentral ng Pilipinas sowie Eigendarstellungen von Bangko Maharlika Ltd. und The Bank of Humanity / RM

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