Manila – Präsident Ferdinand “Bongbong” Marcos Jr. will nicht, dass lokale Beamte ihre Aufgaben mit einer “lässigen” Herangehensweise wahrnehmen, insbesondere während Naturkatastrophen, teilte der Regierungspalast Malacañang am Dienstag mit. – klajoo.com – “Zuallererst wünscht sich der Präsident keine ‘entspannte’ Führung. Die Arbeit muss für die Bürger erledigt werden, denn sie sind auf die Regierung angewiesen, insbesondere in Situationen wie dieser. Wir können nicht ständig ‘entspannt sein’, die Arbeit muss Vorrang haben, nicht der Urlaub”, sagte die Pressesprecherin des Regierungspalastes, Claire Castro, in einer Pressekonferenz.
Castro äußerte sich im Lichte der Untersuchung des Department of the Interior and Local Government (DILG) gegen lokale Verwaltungschefs, die das Land trotz einer Anweisung verlassen hatten, die sie vor der unmittelbar bevorstehenden Gefahr des Taifuns Uwan, der zuvor als Supertaifun eingestuft war, warnte.
Sie bezog sich dabei auch auf Äußerungen des Gouverneurs von Isabela, Rodolfo Albano, auf die Frage nach dem Supertaifun, der Isabela treffen sollte.
Albano sagte: “Die PAGASA (Philippine Atmospheric, Geophysical and Astronomical Services Administration) übertreibe manchmal mit den Wettervorhersagen und verursache dadurch unnötige Panik.”
“Die PAGASA ist immer so. Manchmal schürt das Angst und Nervosität. Ich bleibe einfach ruhig. Wir können nichts daran ändern. Nur Gott kann den Taifun aufhalten”, sagte er.
Castro widersprach dieser Vorgehensweise jedoch und betonte, dass die lokalen Behörden verantwortungsbewusst handeln und bei drohenden Katastrophen keine leichte oder nachlässige Herangehensweise wählen dürften.
Sie erklärte, es sei Aufgabe des DILG, zu klären, ob lokale Amtsträger gegen die Anweisung von Innenminister Juanito Victor “Jonvic” Remulla Jr. verstoßen hätten, wonach alle gewählten und ernannten Beamten vom 9. bis 15. November auf Auslandsreisen verzichten sollten. – KR







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