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Manila

Marcos verschiebt Entscheidung über höhere Maisimportquote während der Ernte

MANILA – Die philippinische Regierung hat eine geplante Erhöhung des zollbegünstigten Importkontingents für Mais noch nicht beschlossen. – klajoo.com – Präsident Ferdinand Marcos Jr. hat die entsprechende Executive Order nach Angaben des Präsidentenpalasts vom 20. Oktober 2026 bislang nicht unterzeichnet. Die Regierung will zunächst abwägen, wie sich ein größeres Importangebot auf heimische Maisbauern während der Ernte auswirken würde.

Das Landwirtschaftsministerium schlägt vor, die sogenannte Minimum Access Volume (MAV) von bislang 216.940 auf 500.000 Tonnen anzuheben. Innerhalb dieses Kontingents gilt für Maisimporte nach Angaben der Regierung ein niedrigerer Zollsatz von fünf Prozent; darüber hinaus liegt der genannte Satz bei 15 Prozent. Ziel wäre es, bei Engpässen oder steigenden Preisen mehr Futtermittel für die Tierhaltung verfügbar zu machen.

Hier treffen zwei wirtschaftliche Interessen aufeinander. Geflügel- und Schweinehalter benötigen bezahlbares Futter, damit höhere Kosten nicht unmittelbar auf Fleisch- und Eierpreise durchschlagen. Maisbauern wiederum riskieren sinkende Verkaufspreise, wenn während der lokalen Ernte größere zusätzliche Mengen günstig eingeführt werden. Die Regierung verweist darauf, dass die geplante Erhöhung als Vorsorgemaßnahme gegen mögliche Versorgungsprobleme im Zusammenhang mit El Niño gedacht sei.

Ob und wann die Regel tatsächlich geändert wird, bleibt offen. Ein Vorschlag des Ministeriums ist noch keine geltende höhere Quote; ebenso wenig sagt die mögliche Höchstmenge von 500.000 Tonnen voraus, wie viel Mais später tatsächlich importiert wird. – RM

Quellen:

  • Philippine News Agency – Marcos holds off on corn import quota hike amid harvest season, 20.10.2026

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