LEYTE – In Tacloban hat die letzte Station der multinationalen Übungs- und Hilfsmission Pacific Partnership 2026 begonnen. – klajoo.com – Insgesamt beteiligen sich dort 376 Angehörige aus Kanada, Deutschland, Japan, Neuseeland, Großbritannien und den USA sowie 540 Angehörige der philippinischen Streitkräfte. Damit sind in Tacloban mehr als 900 militärische und zivile Fachkräfte eingebunden.
Der Schwerpunkt liegt auf Katastrophenvorsorge und der Zusammenarbeit bei größeren Notlagen. Geplant sind Übungen und Erfahrungsaustausch zu urbaner Suche und Rettung, Gefahrstofflagen und Einsatzführung. Hinzu kommen medizinische Zusammenarbeit, unter anderem in den Bereichen Augenheilkunde, Zahnmedizin und Rehabilitation, sowie kleinere Bau- und Reparaturprojekte an Schulen.
Tacloban ist für solche Übungen besonders relevant, weil die Stadt regelmäßig im Zugbereich schwerer Taifune liegt und 2013 durch Taifun Haiyan, auf den Philippinen Yolanda genannt, schwer verwüstet wurde. Nach Angaben der philippinischen Seite soll die Mission deshalb auch helfen, Lücken in der lokalen Katastrophenvorsorge zu identifizieren und Einsatzabläufe zu verbessern.
Pacific Partnership wird von der US-Marine geführt, ist aber multinational angelegt. Die Mission läuft 2026 zum 22. Mal; neben den Philippinen gehörten Vietnam, Indonesien, Timor-Leste und Malaysia zu den Einsatzstationen, hinzu kamen längerfristige Projekte in Fidschi und Palau. Deutschland gehört in diesem Jahr zu den beteiligten Partnerstaaten.
Die Station in Tacloban soll bis zum 29. September dauern. Der praktische Nutzen lässt sich danach vor allem daran messen, welche konkreten Fähigkeiten, Abläufe und Infrastrukturverbesserungen bei den philippinischen Partnern verbleiben und nicht nur während der Übung selbst verfügbar sind. – RM
Quellen:
- Philippine News Agency: Pacific Partnership 2026 brings nearly 1K service members to Tacloban
- U.S. Pacific Fleet: Two Decades of Cooperation in the Indo-Pacific: Pacific Partnership 2026







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