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Eastern Visayas: Zehn Prozent höhere Fährpreise dürfen nicht einfach sofort verlangt werden

TACLOBAN CITY – Betreiber von Passagierschiffen und Motorbancas in Eastern Visayas dürfen die derzeit zugelassene Fahrpreisanpassung von bis zu zehn Prozent nicht automatisch und ohne Vorankündigung verlangen. – klajoo.com – Darauf hat die regionale Maritime Industry Authority (MARINA-8) nach Beschwerden von Fahrgästen hingewiesen.

Wer den höheren Tarif anwenden will, muss MARINA-8 zunächst schriftlich über die beabsichtigte Anpassung informieren. Anschließend muss der neue Fahrpreis 14 Tage lang an den betroffenen Routen, Häfen oder Terminals bekanntgemacht werden. Erst danach darf er erhoben werden.

Hintergrund sind gestiegene und schwankende Treibstoffkosten. MARINA Advisory No. 2026-35 erlaubt im Rahmen der wegen der Energie- und Treibstofflage getroffenen Maßnahmen eine Anpassung von bis zu zehn Prozent. Die Behörde betont aber, dass die Obergrenze keine pauschale Genehmigung für eine sofortige Preiserhöhung ist.

Für Reisende ist die Regel einfach überprüfbar: Wird plötzlich ein höherer Fahrpreis verlangt, sollte am Hafen beziehungsweise Terminal eine entsprechende Tarifankündigung ausgehängt sein. MARINA-8 hat angekündigt, Häfen und Routen zu kontrollieren und Beschwerden über Betreiber zu prüfen, die das vorgeschriebene Verfahren nicht einhalten.

Die Regel soll zwei Interessen ausgleichen: Fahrgäste sollen vor überraschenden oder nicht genehmigten Aufschlägen geschützt werden, während Betreiber steigende Betriebskosten in begrenztem Umfang weitergeben können. – RM

Quellen:

  • Philippine Information Agency – MARINA-8 clarifies 10% fare hike for passenger vessels, motorbancas
  • Maritime Industry Authority – MARINA Advisory No. 2026-35 / Advisory archive

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