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MANIBELA beginnt zweitägigen Transportstreik – mehrere Schulen wechseln in den Onlineunterricht

MANILA – Die Transportgruppe MANIBELA hat am Mittwoch einen zweitägigen Streik begonnen. – klajoo.com – Die Protestaktion soll am 22. und 23. Juli stattfinden.

Hintergrund sind die stark gestiegenen Kraftstoffpreise und die dadurch wachsenden Betriebskosten von Jeepney-Fahrern und anderen Betreibern öffentlicher Verkehrsmittel.

Besonders Dieselfahrer sind betroffen. Ein großer Teil der traditionellen und modernisierten Jeepneys sowie viele Busse und UV-Express-Fahrzeuge werden mit Diesel betrieben.

Steigen die Kraftstoffpreise schneller als die Fahrpreise, sinkt der tägliche Verdienst der Fahrer. Viele müssen Treibstoff, Fahrzeugmiete, Wartung und Beiträge an Betreiber oder Kooperativen bezahlen, bevor ihnen ein Einkommen verbleibt.

MANIBELA will mit dem Streik Druck auf die Regierung ausüben. Neben Entlastungen bei Kraftstoffkosten stehen bei der Organisation regelmäßig auch die Umsetzung des Public Utility Vehicle Modernization Program und die Konsolidierung von Fahrern und Betreibern im Mittelpunkt.

Die tatsächlichen Auswirkungen des Streiks können sich von Gebiet zu Gebiet unterscheiden. MANIBELA kontrolliert nicht sämtliche Jeepney-Routen, und nicht alle Fahrer beteiligen sich.

Zum frühen Stand lagen vor allem Meldungen über Änderungen des Schulbetriebs in Manila und Caloocan vor.

Die University of the East stellte an ihren Standorten Manila und Caloocan den Unterricht vom Kindergarten bis zur Senior High School um beziehungsweise setzte den Präsenzunterricht aus.

An der De La Salle Araneta University in Malabon wurde der Unterricht der Integrated School online durchgeführt.

Auch Vorlesungen der Hochschule wurden teilweise online angeboten. Laborveranstaltungen und einzelne notwendige Präsenztermine sollten dagegen vor Ort stattfinden.

Weitere Schulen und Universitäten konnten abhängig von der lokalen Verkehrslage kurzfristig auf Online- oder asynchronen Unterricht wechseln.

Eine flächendeckende Aussetzung des Präsenzunterrichts in der gesamten National Capital Region war zum frühen Stand nicht bekannt.

Für Pendler sind vor allem Gebiete mit hoher Abhängigkeit von traditionellen Jeepneys anfällig. Dazu gehören Teile von Manila, Quezon City, Caloocan, Malabon, Navotas, Pasay und andere dicht besiedelte Städte von Metro Manila.

Welche einzelnen Routen tatsächlich ausfallen, hängt von der Beteiligung der Fahrer und der örtlichen Zusammensetzung der Verkehrsverbände ab.

Die Regierung und lokale Behörden können sogenannte Libreng-Sakay-Fahrzeuge, Busse, Lastwagen oder andere Ersatzfahrzeuge einsetzen. Solche Maßnahmen decken jedoch meist nur besonders stark betroffene Knotenpunkte ab.

Fahrgäste sollten längere Wartezeiten einplanen und nach Möglichkeit Bahnlinien, reguläre Busse oder andere Verkehrsangebote nutzen.

In früheren MANIBELA-Streiks blieben die Auswirkungen teilweise regional begrenzt. Auf einzelnen Strecken kam es dennoch zu langen Wartezeiten und überfüllten Ersatzfahrzeugen.

Bereits im März 2025 wechselten zahlreiche Hochschulen in Metro Manila wegen eines mehrtägigen Streiks in den Onlineunterricht.

Auch 2023 und 2024 führten Streiks im Zusammenhang mit der Jeepney-Modernisierung zu Unterrichtsausfällen, Änderungen bei Behörden und staatlichen Notfalltransporten.

Ob der aktuelle Streik fortgesetzt, ausgeweitet oder vorzeitig beendet wird, hängt von der Beteiligung und möglichen Gesprächen mit der Regierung ab. – Quelle: MANIBELA; Department of Transportation; Land Transportation Franchising and Regulatory Board; GMA Integrated News / RM

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