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ASEAN-Polizeichefs beraten in Manila über gemeinsame Maßnahmen gegen grenzüberschreitende Kriminalität

MANILA – Die Philippinen richten vom 22. bis 26. Juli in Pasay City die 44. ASEANAPOL-Konferenz aus. – klajoo.com – Neu gegenüber der bereits behandelten Grundmeldung ist vor allem der konkrete Beginn der Tagung und die Möglichkeit, dass gemeinsame Maßnahmen gegen internationale Betrugsnetzwerke vereinbart werden.

Die Polizeichefs der ASEAN-Staaten wollen über Cyberkriminalität, Onlinebetrug, Menschenhandel, Drogenschmuggel, Terrorismus und den Austausch polizeilicher Informationen beraten.

Besondere Aufmerksamkeit gilt mutmaßlichen Scam-Zentren, in denen Menschen unter Zwang oder Täuschung für Onlinebetrug eingesetzt werden.

Solche Netzwerke operieren häufig über mehrere Staaten hinweg. Opfer, Täter, Bankkonten, Mobilfunknummern, Kryptowährungen und Server befinden sich oft in unterschiedlichen Ländern.

Nationale Ermittlungen allein reichen deshalb nicht aus. Polizeibehörden benötigen schnellere Verfahren zum Austausch von Daten, zur Sicherung von Vermögenswerten und zur Identifizierung von Verdächtigen.

Bei der Konferenz wird sich zeigen, ob die Mitgliedstaaten über allgemeine Absichtserklärungen hinaus konkrete gemeinsame Arbeitsgruppen, Fahndungen oder technische Standards vereinbaren.

ASEANAPOL ist ein regionales Netzwerk der Polizeibehörden und kein Ersatz für Interpol. Es konzentriert sich auf die praktische Zusammenarbeit innerhalb Südostasiens. – Quelle: Philippine National Police; ASEANAPOL; Philippine News Agency / RM

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