MANILA – Das Department of Social Welfare and Development beginnt mit der Auszahlung der erweiterten UPLIFT-Unterstützung. – klajoo.com – Gegenüber der ersten Ankündigung wurde inzwischen präzisiert, welche Empfängergruppen wie viel Geld erhalten.
Zunächst war der Eindruck entstanden, alle 7,5 Millionen berücksichtigten Haushalte könnten jeweils insgesamt 12.000 Peso bekommen. Nach den nun veröffentlichten Durchführungsdetails gilt dieser Betrag jedoch nur für zwei der drei Empfängergruppen.
Die erste Gruppe besteht aus rund 3,5 Millionen Haushalten, die bereits am Pantawid Pamilyang Pilipino Program, kurz 4Ps, oder am Walang-Gutom-Programm teilnehmen. Diese Familien erhalten einmalig eine zusätzliche Unterstützung von bis zu 2.000 Peso.
Die zweite Gruppe umfasst etwa 2,5 Millionen arme und einkommensschwache Haushalte, die nicht zu 4Ps gehören. Dazu zählen auch sogenannte „near-poor households“, deren Einkommen nur knapp oberhalb der offiziellen Armutsgrenze liegt. Die Empfänger sollen bis einschließlich Dezember monatlich 2.000 Peso erhalten. Über sechs Monate ergibt sich damit eine Gesamthilfe von 12.000 Peso.
Die dritte Gruppe besteht aus rund 1,5 Millionen abhängig Beschäftigten, die Mitglied des Social Security System sind und einen Monthly Salary Credit von höchstens 20.000 Peso haben. Auch sie sollen bis Dezember monatlich 2.000 Peso und damit insgesamt bis zu 12.000 Peso erhalten.
Die zunächst genannte Zahl von fünf Millionen Arbeitnehmern in dieser Gruppe wurde vom DSWD später auf 1,5 Millionen begünstigte Haushalte beziehungsweise Mitglieder präzisiert. Zusammen ergeben die drei Gruppen die angekündigten 7,5 Millionen Haushalte.
UPLIFT steht für „Unified Package for Livelihoods, Industry, Food and Transport“. Die Regierung weitete das Programm als Reaktion auf steigende Kraftstoffpreise und deren Auswirkungen auf Transport, Lebensmittel und andere Lebenshaltungskosten aus.
Für die Auswahl werden bestehende staatliche Datenbanken genutzt. Die erste Gruppe stammt aus den Registern von 4Ps und Walang Gutom. Für die zweite Gruppe greift die Regierung auf das Community-Based Monitoring System 2024 der Philippine Statistics Authority zurück. Die dritte Gruppe wird anhand der Daten des Social Security System bestimmt.
Nach Angaben des DSWD ist für die berechtigten Personen grundsätzlich keine allgemeine offene Antragstellung vorgesehen. Empfänger sollen anhand der vorhandenen Daten identifiziert und über die zuständigen Auszahlungswege informiert werden.
Die Höhe von 2.000 Peso pro Monat wurde nach Angaben der Behörde mithilfe von Berechnungen des DSWD und des Philippine Institute for Development Studies sowie einer Simulation der Asian Development Bank zu den Auswirkungen höherer Energiepreise festgelegt.
Die Unterstützung soll einen Teil der zusätzlichen Belastung auffangen. Sie gleicht jedoch nicht bei allen Haushalten sämtliche Mehrkosten aus, da diese unter anderem von Wohnort, Familiengröße, Arbeitsweg und Energieverbrauch abhängen. – Quelle: Department of Social Welfare and Development; GMA Integrated News / RM







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