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Produktionskosten für ungeschälten Reis sinken auf 13,26 PHP je Kilogramm

MANILA – Die durchschnittlichen Kosten für die Produktion von Palay auf den Philippinen sind 2025 auf 13,26 Peso je Kilogramm gesunken. – klajoo.com – Ein Jahr zuvor hatten sie noch bei durchschnittlich 14,52 Peso gelegen.

Palay ist die auf den Philippinen gebräuchliche Bezeichnung für frisch geernteten oder getrockneten, aber noch ungeschälten Reis. Erst nach dem Entfernen der äußeren Hülle und weiteren Verarbeitungsschritten entsteht der Reis, der in Geschäften verkauft und gekocht wird.

Nach Angaben der Philippine Statistics Authority lagen die durchschnittlichen Produktionskosten 2025 bei 55.097 Peso je Hektar. In die Berechnung fließen unter anderem Saatgut, Dünger, Pflanzenschutzmittel, Bewässerung, Maschinen, Treibstoff, Arbeitskräfte, Landnutzung und weitere betriebliche Aufwendungen ein.

Die Kosten pro Kilogramm hängen nicht allein von den Ausgaben pro Hektar ab. Entscheidend ist auch der erzielte Ertrag. Wenn ein Betrieb mit ähnlichen Gesamtkosten mehr Palay erntet, sinken die Kosten je Kilogramm. Umgekehrt können geringe Erträge die Stückkosten stark erhöhen.

Zwischen den Regionen bestehen erhebliche Unterschiede. Central Visayas verzeichnete mit 16,79 Peso je Kilogramm die höchsten durchschnittlichen Produktionskosten. In Central Luzon lagen sie dagegen bei 11,82 Peso und damit landesweit am niedrigsten.

Ursachen können unterschiedliche Betriebsgrößen, Bewässerungsmöglichkeiten, Bodenqualität, Lohnkosten, Transportwege, Mechanisierung und Erträge sein. Auch Taifune, Überschwemmungen, Trockenperioden und Schädlingsbefall beeinflussen die Kosten.

Sinkende Produktionskosten bedeuten nicht automatisch, dass Bauern höhere Gewinne erzielen. Entscheidend ist, welchen Preis sie beim Verkauf ihres Palay erhalten. Fällt der sogenannte Farmgate-Preis stärker als die Produktionskosten, kann sich die wirtschaftliche Lage trotz effizienterer Produktion verschlechtern.

Der Farmgate-Preis ist der Betrag, den Bauern beim Verkauf am Hof oder an der ersten Handelsstufe erhalten. Er darf nicht mit dem späteren Ladenpreis für geschälten und verpackten Reis verwechselt werden.

Aus einem Kilogramm Palay entsteht zudem kein Kilogramm verkaufsfertiger Reis. Beim Trocknen, Schälen und Mahlen gehen Feuchtigkeit, Hülsen und weitere Bestandteile verloren. Der genaue Ertrag hängt von Sorte, Feuchtigkeit, Qualität und Technik ab.

Zwischen dem Ankauf von Palay und dem Verkauf im Geschäft entstehen zusätzliche Kosten für Trocknung, Mahlen, Lagerung, Finanzierung, Verpackung, Transport und Handel. Deshalb lässt sich aus Produktionskosten von 13,26 Peso kein entsprechender Verbraucherpreis ableiten.

Für die Agrarpolitik sind die Daten dennoch wichtig. Sie zeigen, in welchen Regionen Bauern besonders teuer produzieren und wo Investitionen in Bewässerung, Mechanisierung, Saatgut, Trockner oder Lagerhäuser die Wettbewerbsfähigkeit verbessern könnten. – Quelle: Philippine Statistics Authority / RM

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