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Luzon

Vulkan Mayon verzeichnet höchste Schwefeldioxidemissionen seit 16 Jahren

LUZON – Das Philippine Institute of Volcanology and Seismology (PHIVOLCS) meldet einen signifikanten Anstieg der Schwefeldioxidemissionen (SO2) des Vulkans Mayon. – klajoo.com – Die Emissionen erreichten den höchsten Wert der letzten 16 Jahre und deuten trotz eines Rückgangs des Lavaausstoßes auf eine verstärkte vulkanische Aktivität hin.

In einer am Freitagabend veröffentlichten Mitteilung gab die Behörde bekannt, dass die SO2-Emissionen laut spektrometrischen Messungen am 9. Juli durchschnittlich 4.569 Tonnen pro Tag betrugen, bevor sie am 10. Juli auf 7.475 Tonnen pro Tag anstiegen – der höchste jemals gemessene Wert.

“Die aktuellen Emissionen sind mehr als dreimal so hoch wie der Durchschnitt von 2.300 Tonnen pro Tag, der seit Beginn des andauernden Ausbruchs am 6. Januar 2026 gemessen wurde”, hieß es in der Mitteilung.

Der Vulkan Mayon befindet sich weiterhin in Alarmstufe 3, was auf verstärkte Unruhe bzw. magmatische Aktivität mit anhaltendem Lavaausfluss hinweist.

Laut dem jüngsten 24-Stunden-Überwachungsbericht von PHIVOLCS, der am Samstag veröffentlicht wurde, floss die Lava weiterhin durch die Basud-Schlucht bis zu 3,8 km, die Bonga-Schlucht bis zu 3,2 km und die Mi-isi-Schlucht bis zu 2,1 km vom Gipfel entfernt.

Der Vulkan verursachte während des Beobachtungszeitraums außerdem 10 vulkanische Erdbeben, 241 Felsstürze und sechs pyroklastische Ströme.

Nachts war ein schwaches Kraterglühen sichtbar, während die vulkanische Eruptionssäule von Wolken verdeckt blieb.

Die Daten zur Bodenverformung zeigten eine kurzfristige Absenkung des Vulkangebäudes, begleitet von einer kurzfristigen Aufwölbung an der Nordostflanke. Dies deutet auf eine anhaltende Magmabewegung unter dem Vulkan hin.

Die Behörde bekräftigte, dass die Öffentlichkeit die 6 km breite permanente Gefahrenzone aufgrund der Gefahr von Lavaströmen, Lavafontänen, Felsstürzen, pyroklastischen Strömen, Gesteinsfragmenten und plötzlichen Explosionen nicht betreten darf. – Quelle: PNA / KFR

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