LUZON – Wegen der Auswirkungen von Taifun Inday sind am Freitagmorgen Hunderte Menschen in philippinischen Häfen gestrandet. – klajoo.com – Nach Angaben der Philippine Coast Guard waren zwischen 4 Uhr und 8 Uhr insgesamt 681 Personen in 57 Häfen betroffen.
Zu den Betroffenen zählten Passagiere, Lkw-Fahrer und Helfer bei rollender Fracht. Zusätzlich meldete die Küstenwache 206 gestrandete rollende Frachteinheiten, 12 Schiffe und 33 Motorbancas. Weitere 161 Schiffe und 138 Motorbancas suchten Schutz.
Besonders betroffen war Southern Tagalog. Dort wurden 280 gestrandete Passagiere und 23 rollende Frachteinheiten gemeldet. Mehr als 100 Schiffe und über 100 Motorbancas lagen in Schutzbereichen. Betroffene Häfen waren unter anderem Real, Jomalig, Dinahican, Panukulan, Lucena, Alabat, Roxas, Pola, Romblon, Batangas, Bauan und Balanacan.
Auch in Central Visayas gab es erhebliche Einschränkungen. Dort wurden 95 Passagiere, 103 rollende Frachteinheiten, sieben Schiffe und 30 Motorbancas als gestrandet gemeldet. Betroffen waren unter anderem Polambato, Daanbantayan, Talibon, Ubay, Jagna, Pilar, Poro und weitere Häfen.
In Western Visayas meldete die Küstenwache 87 gestrandete Passagiere, 61 rollende Frachteinheiten und ein Schiff. Betroffene Häfen waren unter anderem Caticlan Jetty Port, Port Parola und das Iloilo City Fast Craft Terminal.
Auch Bicol blieb betroffen. Dort wurden 89 gestrandete Passagiere, 19 rollende Frachteinheiten, drei Schiffe und drei Motorbancas gemeldet. Zu den betroffenen Häfen gehörten Pasacao, Cataingan, Mintac, Aroroy, San Pascual, San Jacinto und Lagundi.
Die Zahlen zeigen, dass Taifunlagen auf den Philippinen nicht nur den Flugverkehr beeinträchtigen. Für viele Inseln sind Fähren, Roll-on/Roll-off-Verbindungen und kleinere Motorbancas ein zentraler Teil des Alltagsverkehrs. Wenn Seereisen wegen Wind, Wellengang oder Sicherheitsanordnungen ausgesetzt werden, sind Reisende, Lieferketten und lokale Wirtschaft schnell betroffen.
Reisende sollten bei Wetterlagen wie Inday nicht nur die Route, sondern die konkrete Fährverbindung prüfen. Entscheidend sind Hinweise der Reederei, der Philippine Coast Guard, der Hafenbehörde und gegebenenfalls der lokalen Regierung. Auch wenn eine Verbindung am Morgen gestrichen ist, kann sie später wieder aufgenommen werden – oder umgekehrt kurzfristig erneut ausfallen. – Quelle: GMA, Philippine Coast Guard / RM







Add Comment