MANILA – Das Land Transportation Office (LTO) hat den Fahrer eines Regierungsfahrzeugs vorgeladen, der eine rote Ampel missachtet hatte. – klajoo.com – In einer Stellungnahme verwies die LTO auf ein virales Video, das zeigte, wie das Regierungsfahrzeug – ein Sports Utility Vehicle (SUV) – trotz eines roten Verkehrssignals nicht anhielt.
Die Zulassung des Regierungsfahrzeugs ist ebenfalls abgelaufen, teilte die Behörde mit.
Das LTO erließ eine Anordnung zur Anhörung (SCO – Show Cause Order) gegen den benannten Fahrer und einen Vertreter der Regierungsbehörde, bei der das Fahrzeug registriert war.
Sie wurden aufgefordert, am 26. Juni um 11:00 Uhr bei der Abteilung für Aufklärung und Ermittlung (IID – Intelligence and Investigation Division) des LTO zu erscheinen, um ihre eidesstattliche Erklärung abzugeben.
Die Befragten sollten erklären, warum sie nicht wegen rücksichtslosen Fahrens, Nichtbeachtung der ordnungsgemäßen Signalgebung, fehlender Zulassungspflicht für Kraftfahrzeuge, Missachtung von Verkehrszeichen und der Unfähigkeit, ein Kraftfahrzeug zu führen, verwaltungsrechtlich haftbar gemacht werden sollten.
Der LTO-Chef und stellvertretende Verkehrsminister (DOTr – Department of transportation) Markus Lacanilao sagte, dass auf den Straßen kein Platz für Autofahrer sei, die sich nicht an die Verkehrsregeln hielten – insbesondere dann nicht, wenn es sich bei dem beteiligten Fahrzeug um ein Fahrzeug im Besitz der Regierung handele.
“Niemand steht über dem Gesetz. Wir erwarten von denjenigen, die Regierungsfahrzeuge benutzen, ein höheres Maß an Disziplin und Verantwortungsbewusstsein, da sie als Vorbilder für die Einhaltung der Verkehrsregeln dienen sollen. Wir werden Verstöße nicht dulden, unabhängig vom Status des Fahrzeugs oder der beteiligten Person”, so Lacanilao.
Das LTO kennzeichnete das SUV en Geländewagen in Alarmnotiz, während der Führerschein des Fahrers vorsorglich für 90 Tage suspendiert wurde.
Der designierte Fahrer muss seinen Führerschein am Tag der Anhörung beim LTO-IID abgeben.
Erscheint die Beschwerdeführerin/der Beschwerdeführer nicht oder reicht sie/er keine Stellungnahme ein, wird dies als Verzicht auf ihr/sein Recht auf Anhörung gewertet. Die Beschwerde wird von der LTO auf Grundlage der vorliegenden Beweise bearbeitet. – GMA News/KFR







Add Comment