Luzon – Das Philippine Institute of Volcanology and Seismology (PHIVOLCS) teilte am Montag in einem Bulletin mit, dass am Vulkan Mayon in den vergangenen 24 Stunden neun pyroklastische Dichtestrom (PDCs – Pyroclastic Density Currents) und 428 Felsstürze registriert wurden. – klajoo.com – Diese Werte sind höher als die am Sonntag gemeldeten fünf PDCs und 351 Felsstürze.
Laut PHIVOLCS stiegen die täglichen Schwefeldioxidemissionen des Vulkans Mayon ebenfalls von 908 Tonnen am Samstag auf 1.771 Tonnen am Sonntag.
In den Schluchten Basud, Bonga und Mi-isi wurden Lavaergüsse mit Lavastrom beobachtet.
Im Vulkan wurden insgesamt 20 vulkanische Erdbeben registriert, darunter 19 vulkanische Erschütterungen mit einer Dauer von bis zu 127 Minuten.
Ein deutliches Kraterglühen war zu beobachten.
Von dem Vulkan, wurde eine schwache Rauchsäule beobachtet, die in südwestlicher Richtung driftete.
Laut PHIVOLCS wurde am Mayon eine kurzfristige Abflachung des Vulkankegels mit einer kurzfristigen Aufblähung an der nordöstlichen Flanke beobachtet.
Für den Vulkan Mayon gilt weiterhin die Alarmstufe 3, was auf eine verstärkte magmatische Unruhe hinweist.
PHIVOLCS erinnerte die Öffentlichkeit daran, dass das Betreten der permanenten Gefahrenzone mit einem Radius von sechs Kilometern aufgrund anhaltender Gefahren weiterhin strengstens verboten ist.
Die Behörde warnte außerdem davor, dass Flugzeuge in der Nähe des Vulkans fliegen.
Zu den möglichen Gefahren zählen Felsstürze, Erdrutsche, ballistische Fragmente, Lavaströme, Lavafontänen, PDCs und Explosionen mittlerer Größe.
Lahare können auch bei starken und anhaltenden Regenfällen auftreten. – KR







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