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Luzon

Bombenwitz am Flughafen Cauayan führt zur Festnahme

LUZON – Ein Mitarbeiter des Flughafens Cauayan in der Provinz Isabela ist festgenommen worden, nachdem er bei einer Sicherheitskontrolle behauptet hatte, in seinem Fahrzeug befinde sich eine Bombe. – klajoo.com – Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Aviation Security Group am Freitag am Eingang des Flughafengeländes. Das Fahrzeug des Mitarbeiters wurde dort einer routinemäßigen Kontrolle unterzogen.

Während der Kontrolle erklärte der Mann, im Fach seines Fahrzeugs befinde sich eine Bombe. Er stellte die Äußerung anschließend als Scherz dar.

Die Sicherheitskräfte behandelten den Hinweis trotzdem als mögliche Bedrohung. Spezialisten des Explosive Ordnance Disposal and Canine Unit durchsuchten das Fahrzeug vollständig.

Dabei wurden weder Sprengstoff noch andere gefährliche Materialien gefunden. Der Mitarbeiter wurde dennoch wegen eines möglichen Verstoßes gegen das philippinische Verbot von Bombendrohungen und Bombenwitzen festgenommen.

Das Gesetz unterscheidet bei solchen Äußerungen nicht danach, ob der Verursacher sie selbst für lustig hält oder nachträglich erklärt, sie seien nicht ernst gemeint gewesen.

Flughäfen müssen jeden Hinweis auf Sprengstoff zunächst als reale Gefahr behandeln. Gepäck, Fahrzeuge oder Gebäude können durchsucht, Bereiche gesperrt und Abläufe unterbrochen werden.

Das gilt nicht nur für schriftliche Drohungen oder bewusst inszenierte Fehlalarme. Auch beiläufige Bemerkungen beim Check-in, an einer Sicherheitskontrolle oder gegenüber Flughafenpersonal können Ermittlungen und eine Festnahme auslösen.

Nach Presidential Decree Nr. 1727 können falsche Informationen über Bomben, Sprengstoffe oder ähnliche Gefahren mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe von bis zu 40.000 Peso geahndet werden.

Je nach Art der Mitteilung, verwendeten Kommunikationsmitteln und Folgen können außerdem weitere Vorschriften angewendet werden.

Frühere Fälle zeigen, dass auch ausländische Reisende betroffen sind. Im Juli 2024 wurde am Flughafen Dipolog ein ausländischer Passagier festgehalten, nachdem er bei der Frage nach dem Inhalt seines Gepäcks von einer „Atombombe“ gesprochen hatte.

Am Flughafen Davao wurde im Mai 2024 ein Passagier festgenommen, der am Check-in-Schalter behauptet hatte, in seinem Gepäck befinde sich eine Bombe. Auch er erklärte anschließend, es habe sich nur um einen Scherz gehandelt.

Für Reisende bedeutet dies: Begriffe wie Bombe, Sprengstoff oder Waffe sollten an philippinischen Flughäfen niemals scherzhaft verwendet werden.

Das gilt auch dann, wenn die Bemerkung in einer anderen Sprache fällt, sich an Begleitpersonen richtet oder sofort zurückgenommen wird. Flughafenmitarbeiter sind verpflichtet, solche Aussagen zu melden und Sicherheitsmaßnahmen einzuleiten.

Ein Bombenwitz kann nicht nur zur eigenen Festnahme führen. Er kann Kontrollen verzögern, Gepäckabfertigung unterbrechen und im schlimmsten Fall Flugverspätungen oder die Räumung eines Bereichs verursachen.

Im aktuellen Fall wurde nicht bekannt gegeben, ob das Fahrzeug des Mitarbeiters beschlagnahmt wurde oder ob bereits formell Anklage erhoben worden ist. – Quelle: Philippine National Police Aviation Security Group, 26. Juli 2026; Civil Aviation Authority of the Philippines / RM

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