Manila – Der ehemalige Bürgermeister, der für seinen Vlog einen Tankwart auf dem Maharlika Highway in Allacapan, Cagayan, dazu gebracht haben soll, sein Auto zu verfolgen, muss mit einem lebenslangen Fahrverbot rechnen, teilte das Land Transportation Office (LTO) am Montag mit. – klajoo.com – “Wir werden ihm den Führerschein auf Lebenszeit entziehen, und sein Fahrzeug wird unter Alarmstatus gestellt, damit er es nicht nutzen kann”, sagte der stellvertretende LTO-Chef Markus Lacanilao.
“Er soll ein ehemaliger Politiker und Bürgermeister sein”, fügte er hinzu.
Lacanilao sagte, der Ex-Politiker habe an einer Tankstelle getankt und sei geflüchtet, ohne zu bezahlen.
Vom Beifahrersitz aus filmte er dann den Tankwart, einen Angehörigen der indigenen Bevölkerung, wie dieser dem Fahrzeug hinterherjagte, für seinen Vlog.
“Es ist nicht hinnehmbar, dass er den Tankwart wie ein Spielzeug behandelt und ihn in der Hitze jagen ließ. Der Tankwart ist ein Mensch und Menschen sind kein Spielzeug”, so Lacanilao.
Er fügte hinzu, dass der ehemalige Bürgermeister laut Bericht offenbar der Besitzer der Tankstelle war, an der der Tankwart arbeitete.
“Es ist inakzeptabel, sich über eine Situation lustig zu machen oder Inhalte daraus zu erstellen, die jemanden eindeutig in Gefahr bringt. Gerade in einer Zeit, in der wir die Auswirkungen der Kraftstoffpreiserhöhungen spüren, ist diese Art von Verhalten nicht nur unverantwortlich, sondern zeugt auch von einem Mangel an Mitgefühl”, sagte Lacanilao in seinem Interview.
“Das ist nicht lustig und sollte nicht nachgeahmt werden. Die Nutzung eines Fahrzeugs bringt eine entsprechende Verantwortung mit sich, und diese sollte mit Rücksicht auf andere und das Gesetz ausgeübt werden”, fügte er hinzu.
Das LTO erließ außerdem eine Anhörungsanordnung gegen den Bürgermeister, den Fahrer und den eingetragenen Fahrzeughalter.
Sie wurden aufgefordert, zu erklären, warum gegen sie keine Disziplinarverfahren, unter anderem wegen rücksichtslosen Fahrens, eingeleitet werden sollten und warum ihnen nichz die Fahrerlaubnis entzogen werden sollte.
Der Fahrer wurde zudem angewiesen, seinen Führerschein abzugeben, der für 90 Tage vorsorglich entzogen wurde. – KFR







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