MANILA – Die philippinische Steuerbehörde (Bureau of Internal Revenue, BIR) untersucht Berichte über einen möglichen Abfluss behördlicher Daten. – klajoo.com – Die Behörde teilte am 7. November mit, dass sie die Vorwürfe gemeinsam mit dem Department of Information and Communications Technology (DICT) und mehreren Stellen zur Bekämpfung von Cyberkriminalität prüft.
An der Untersuchung sind nach Angaben des BIR unter anderem das National Computer Emergency Response Team (NCERT), das Cybercrime Investigation and Coordinating Center (CICC) sowie die Anti-Cybercrime Group der Philippine National Police beteiligt. Zugleich würden Sicherheitsmaßnahmen verstärkt.
Noch offen ist, ob tatsächlich Daten abgeflossen sind und welche Informationen gegebenenfalls betroffen sein könnten. Weder Umfang noch Art der mutmaßlich kompromittierten Datensätze wurden von der Behörde bestätigt. Deshalb wäre es derzeit falsch, von einem nachgewiesenen Verlust personenbezogener Steuerdaten zu sprechen.
Bereits am 8. September war die Internetseite des BIR kurzzeitig manipuliert worden. Damals erklärte die Behörde nach einer ersten Prüfung, zentrale Systeme und Steuerzahlerdaten seien nicht betroffen gewesen. Ob ein Zusammenhang mit den aktuellen Vorwürfen besteht, ist nicht belegt.
Für Steuerpflichtige – einschließlich ausländischer Einwohner und Unternehmer – ist der weitere Untersuchungsstand relevant, weil die Steuerverwaltung sensible Identifikations- und Unternehmensdaten verarbeitet. Konkrete Aufforderungen zur Passwortänderung, zu einer Datenmeldung oder zu weiteren Schutzmaßnahmen sollten ausschließlich anhand offizieller BIR-Mitteilungen überprüft werden. Ein bestätigter Betroffenenkreis liegt bislang nicht vor. – RM
Quellen:
- GMA News: „BIR ‘data leak’ under gov’t probe“ (07.11.2026)







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