MANILA – Das Impeachment-Gericht des philippinischen Senats hat im Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte Bank-, Steuer-, Unternehmens- und Immobilienunterlagen zugelassen. – klajoo.com– Dokumente zu zurückgezogenen Anklagepunkten wurden dagegen ausgeschlossen. Die Entscheidung wurde am 6. November bekannt; am 9. November soll die Verhandlung fortgesetzt werden.
Nach Angaben des Gerichtssprechers Reginald Tongol geht es beim verbliebenen Anklagepunkt um Vorwürfe nicht erklärten Vermögens. Zugelassen wurden unter anderem Vermögensaufstellungen sowie Unterlagen der Steuerbehörde, des Anti-Geldwäsche-Rates, der Wertpapieraufsicht und neun Banken. Dokumente von 2007 bis 2021 dürfen lediglich zur Einordnung der Vermögensverhältnisse vor Beginn der Vizepräsidentschaft dienen.
Das Gericht schloss Unterlagen zu nicht mehr verhandelten Vorwürfen über vertrauliche Mittel aus. Geschützte Bank-, Steuer- und personenbezogene Daten dürfen nicht unbefugt veröffentlicht werden. Die zugelassenen Belege müssen in der weiteren Verhandlung gewürdigt werden.
Die Aufnahme eines Dokuments in die Akte ist kein Nachweis für die Richtigkeit der damit verbundenen Anschuldigungen. Duterte bestreitet die Vorwürfe; über den verbleibenden Anklagepunkt ist noch nicht entschieden. – RM
► UPDATE: Zurückgezogene Duterte-Vorwürfe könnten Gegenstand weiterer Strafverfahren werden
Quellen:
- Philippine News Agency – Impeachment court admits VP Sara financial records, restores gag rule (06.11.2026)
- klajoo (Vorbericht) – UPDATE: Zurückgezogene Duterte-Vorwürfe könnten Gegenstand weiterer Strafverfahren werden (15.10.2026)







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