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Manila

UPDATE – 115 Chinesen nach Razzien gegen mutmaßliche Betrugszentren abgeschoben

MANILA – Die philippinische Einwanderungsbehörde (Bureau of Immigration, BI) hat am 6. November 2026 insgesamt 115 chinesische Staatsangehörige nach China abgeschoben. – klajoo.com – Die Betroffenen waren bei zwei getrennten Einsätzen im Oktober festgenommen worden, die sich gegen mutmaßlich illegale Online-Glücksspiel- und Betrugszentren richteten.

62 Personen stammten aus einer Operation vom 2. Oktober in Zamboanga Sibugay auf Mindanao. Weitere 53 waren bei einer Razzia vom 12. Oktober in Cubao, Quezon City, festgenommen worden. Die Abschiebung erfolgte nach zusammenfassenden Ausweisungsentscheidungen der Einwanderungsbehörde. Die Gruppe flog vom Terminal 3 des internationalen Flughafens Ninoy Aquino mit einem Charterflug der China Southern Airlines aus.

Die Einwanderungsbehörde verweist auf die weitere Bekämpfung illegaler Philippine Offshore Gaming Operators (POGOs) und grenzüberschreitender Online-Betrugsnetzwerke. Die rechtliche Bedeutung der Ausweisung ist von einer strafgerichtlichen Verurteilung zu unterscheiden: Der veröffentlichte Bericht nennt die Abschiebungsanordnungen, aber keine individuellen strafrechtlichen Urteile gegen sämtliche 115 Betroffenen.

klajoo hatte bereits über frühere Festnahmen in derartigen Betrugszentren berichtet. Der neue Nachrichtenwert liegt daher in der tatsächlichen Rückführung der Gruppe. – RM

Quellen:

  • Philippine News Agency – BI deports over 100 Chinese linked to scam hubs (06.11.2026)
  • DZRH – BI deports 115 Chinese nationals arrested in anti-illegal POGO raids (06.11.2026)

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