MANILA – Das Land Transportation Office (LTO) will ab dem 15. November 2026 entschiedener gegen Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss vorgehen. – klajoo.com – Behördenleiter Markus Lacanilao erklärte am 29. Oktober, der Entzug von Fahrerlaubnissen müsse dabei auf einer ordnungsgemäßen Prüfung und einem rechtlich korrekten Verfahren beruhen.
Hintergrund ist das LTO-Memorandum MVL-2026-242. Es weist Kontrollbeamte an, bei einem konkreten Verdacht die vorgeschriebene Reihenfolge von Fahrtüchtigkeitstests einzuhalten. Scheitert ein Fahrer an den standardisierten Übungen, ist grundsätzlich eine Atemalkoholmessung vorgesehen; bei Unfällen mit Verletzten oder Toten gelten zusätzliche Anforderungen.
Das Verbot alkoholisierten Fahrens ist allerdings keineswegs neu: Schon der Anti-Drunk and Drugged Driving Act von 2013 regelt Ermittlungsmaßnahmen, Strafen und mögliche Entziehung der Fahrerlaubnis. Nach dem Gesetz drohen etwa bei einer ersten einschlägigen Verurteilung eines nicht berufsmäßigen Fahrers eine zwölfmonatige Aussetzung, bei einer weiteren ein dauerhafter Entzug. Für Berufskraftfahrer können strengere Folgen gelten.
Eine Presseankündigung bedeutet nicht, dass bei jeder Kontrolle ohne Einzelfallprüfung automatisch und endgültig der Führerschein eingezogen wird. Die konkrete Sanktion richtet sich nach dem Gesetz, dem festgestellten Verstoß und dem vorgeschriebenen Verfahren. – RM
Quellen:
- GMA News Online, „LTO vows lawful license revocation for drunk drivers“, 29.10.2026
- SunStar Manila, „LTO warns against drunk driving“, 29.10.2026
- Supreme Court E-Library, „DOTC REPUBLIC ACT NO. 10586 – IMPLEMENTING RULES AND REGULATIONS“, Datum nicht ausgewiesen (Regelwerk von 2014)







Add Comment