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CALABARZON nutzt rund 170 Solarbewässerungsprojekte und finanziert 36 weitere

CALABARZON – Die National Irrigation Administration (NIA) setzt in der Region südlich und östlich von Metro Manila auf solarbetriebene Bewässerungssysteme, um Reis- und andere Anbauflächen bei ausbleibendem Regen weniger stark von dieselbetriebenen Pumpen abhängig zu machen. – klajoo.com – Eine neue regionale Bestandsmeldung vom 13. Oktober unterscheidet dabei rund 170 Anlagen aus früheren Jahren und 36 zusätzlich für 2026 finanzierte Projekte.

Das ist eine wichtige Einordnung: Die 170 bestehenden Systeme wurden nicht erst im Oktober 2026 fertiggestellt. Auch die 36 zusätzlichen Vorhaben sind nach Angaben der Behörde keineswegs sämtlich in Betrieb, sondern befinden sich zum Teil noch in unterschiedlichen Phasen der Umsetzung. Aus der bloßen Zahl finanziell erfasster Projekte darf deshalb weder die tatsächliche neue Anlagenzahl noch ihre gesamte Bewässerungsfläche abgeleitet werden.

Solarbewässerung kann die laufenden Kosten der Wasserförderung verringern, weil tagsüber der Strom für Pumpen vom Sonnenlicht erzeugt wird. Wie groß der Nutzen ausfällt, hängt jedoch unter anderem von der Förderhöhe, der Pumpentechnik, der Zuverlässigkeit der Wasserquelle und der Flächengröße ab. Solartechnik schafft kein zusätzliches Grund- oder Oberflächenwasser. In schweren Trockenphasen bleibt ein ausreichendes Wasserangebot entscheidend.

Ein Vergleich mit den früheren Angaben zeigt immerhin eine Veränderung: Ende 2025 waren nach dem regionalen NIA-Büro 164 Systeme fertig und in Betrieb; im April 2026 wurden für das laufende Jahr 34 weitere Projekte genannt. Die Oktober-Angabe von rund 170 bestehenden Anlagen und 36 finanzierten Vorhaben liegt darüber. Da sich Definitionen und Stichtage unterscheiden können, lässt sich daraus aber kein exakt nachgewiesener Nettozuwachs um sechs einsatzfähige Anlagen ableiten.

Die NIA kombiniert die Photovoltaikprojekte nach eigenen Angaben mit flachen Rohrbrunnen, der Reinigung von Bewässerungskanälen und wassersparenden Verfahren. Dazu gehört das bei Reis eingesetzte zeitweilige Bewässern und Abtrocknen der Felder. Schäden an Infrastruktur nach starken Regenfällen werden repariert; größere Sanierungsarbeiten dauern an.

Der regionale Bericht enthält keine ausreichend belastbare Zusammenstellung darüber, wie viele Hektar die 170 Anlagen aktuell tatsächlich versorgen, wie viele der neuen 36 Projekte fertig sind und welche Einsparungen gegenüber Dieselbetrieb nachgewiesen wurden. Gerade diese Zahlen wären für die Bewertung des Mitteleinsatzes wichtig. Für Landwirte bleibt die Kombination aus erschwinglicher Pumpenergie, intakten Kanälen und gesichertem Wasserzugang ausschlaggebend. – RM

Quellen:

  • Philippine Information Agency – NIA expands access to solar-powered irrigation to sustain agri production amid Super El Niño threat, 13.10.2026
  • Philippine Information Agency – Solar-powered irrigation seen to ease farmers’ burden amid high fuel costs, El Niño threat, 30.04.2026
  • NIA CALABARZON – Transparency on Infrastructure Projects, Projektstände

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