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Manila

UPDATE: Zentralbank sieht El Niño als bedeutendes Inflationsrisiko

bsp

MANILA – Die philippinische Zentralbank Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) richtet ihre geldpolitische Risikobetrachtung verstärkt auf El Niño aus. – klajoo.com – Gouverneur Eli Remolona erklärte bei einer Finanzkonferenz, die Zentralbank müsse nicht nur auf die aktuelle Teuerung reagieren, sondern auch verschiedene mögliche Entwicklungen der kommenden Monate einbeziehen.

Nach drei Leitzinserhöhungen um jeweils 25 Basispunkte hob Remolona hervor, dass ein stärkerer El Niño die Preisentwicklung erheblich beeinflussen könnte. Er nannte ausdrücklich sowohl vergleichsweise milde als auch schwerwiegendere Wetterszenarien. Eine konkrete Ankündigung einer weiteren Zinserhöhung gab er nicht ab.

Hintergrund ist die Anfälligkeit der Landwirtschaft für Trockenheit und Wassermangel. Sinkende Ernten könnten etwa Reispreise und damit die Verbraucherpreise erhöhen. Umgekehrt lassen sich Zinsentscheidungen nicht allein aus Wetterprognosen ableiten: Die BSP berücksichtigt auch Ölpreise, Inflationserwartungen und allgemeine Konjunkturrisiken. Eine Prognose von bis zu acht Prozent Inflation stammt von einem Bankanalysten und ist keine amtliche BSP-Vorhersage. – RM

Quellen:

  • BusinessMirror – With El Niño, BSP says will do ‘right thing’

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