Startseite » Ombudsman suspendiert Umweltbeauftragten von Puerto Princesa wegen Missachtung indigener Rechte
Palawan

Ombudsman suspendiert Umweltbeauftragten von Puerto Princesa wegen Missachtung indigener Rechte

MANILA – Der Ombudsman hat Carlo Benitez Gomez, Leiter des City Environment and Natural Resources Office von Puerto Princesa, für ein Jahr ohne Bezahlung suspendiert. – klajoo.com – Anlass ist ein Flussausbaggerungsprojekt am Malinao River im Barangay Simpokan, bei dem nach der Entscheidung vorgeschriebene Freigaben zum Schutz indigener Gemeinschaften nicht eingeholt worden waren.

Das Projekt sollte Überschwemmungsrisiken nach Taifun Odette verringern. Gomez erteilte nach den Feststellungen des Ombudsman eine Freigabe zum Beginn der Arbeiten, obwohl die notwendige Certification Precondition der National Commission on Indigenous Peoples (NCIP) noch nicht vorlag und auch die endgültige Zustimmung des City Mining Regulatory Board noch ausstand.

Beschwerdeführer war die Sambayaang Tagbanua kat Barangay Simpokan Inc., die Teile eines angestammten Gebiets der Tagbanua vertritt. Sie wandte sich gegen fehlende Konsultation und Eingriffe in angestammte Gewässer. Der Ombudsman wertete das Vorgehen des Beamten als Verstoß gegen Regeln des Indigenous Peoples’ Rights Act.

Der Fall ist deshalb mehr als eine lokale Personalentscheidung: Er zeigt, dass Umwelt- und Infrastrukturprojekte in anerkannten angestammten Gebieten nicht allein mit technischen oder Hochwasserschutzargumenten vorangetrieben werden dürfen. Die vorgeschriebenen Beteiligungs- und Freigabeverfahren bleiben eigenständige rechtliche Voraussetzungen. – RM

Quellen:

  • Philstar.com – Ombudsman vows to protect IP rights after suspending Puerto Princesa exec, 9. Oktober 2026

Add Comment

Click here to post a comment