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Inflation trifft ärmste 30 Prozent der Haushalte mit 9,0 Prozent deutlich stärker

MANILA – Die Preissteigerungen treffen die einkommensschwächsten Haushalte der Philippinen derzeit deutlich stärker als den Durchschnitt. – klajoo.com – Nach Angaben der Philippine Statistics Authority (PSA) stieg die Inflation für die unteren 30 Prozent der Einkommenshaushalte im September auf 9,0 Prozent. Im August waren es 8,2 Prozent gewesen.

Außerhalb von Metro Manila lag die Rate sogar bei 9,1 Prozent, während sie in der National Capital Region 5,7 Prozent erreichte. Zum Vergleich: Die allgemeine landesweite Inflationsrate für alle Haushalte lag im September bei 7,2 Prozent. Damit ist die Belastung bei den einkommensschwächsten Haushalten nochmals deutlich höher.

Besonders problematisch ist die Entwicklung bei Lebensmitteln. Die Lebensmittelinflation dieser Haushaltsgruppe stieg auf 9,8 Prozent. Reis verteuerte sich gegenüber September 2025 um 23,6 Prozent. Da Haushalte mit geringem Einkommen einen besonders großen Anteil ihres Budgets für Lebensmittel und andere Grundbedürfnisse ausgeben, schlagen solche Preissteigerungen bei ihnen stärker auf die tatsächlichen Lebenshaltungskosten durch.

Die gesonderte PSA-Auswertung zeigt deshalb eine wichtige Grenze der allgemeinen Inflationszahl: Eine landesweite Durchschnittsrate beschreibt nicht, wie gleichmäßig die Belastung verteilt ist. Für die unteren 30 Prozent der Haushalte ist die aktuelle Teuerung bereits deutlich härter als der nationale Durchschnitt erkennen lässt. – RM

Quellen:

  • Philippine Statistics Authority: Summary Inflation Report for the Bottom 30% Income Households, September 2026
  • Philippine Statistics Authority: Latest Releases – September 2026 inflation

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