MANILA – Für Filipinos und andere Drittstaatsangehörige, die länger als 90 Tage in Luxemburg bleiben wollen, gilt seit dem 1. Oktober ein neues Verfahren für nationale Visa der Kategorie D. – klajoo.com – Die belgische Botschaft in Manila vertritt Luxemburg bei der Visumerteilung und nimmt die Anträge über das belgische Visa Application Centre entgegen.
Für neue Anträge wird das frühere Verfahren mit einer gesonderten vorherigen temporären Aufenthaltsgenehmigung nicht mehr verwendet. Stattdessen wählen Antragsteller unmittelbar den Zweck ihres Aufenthalts – etwa Beschäftigung, EU Blue Card, Selbstständigkeit, Studium, Au-pair-Aufenthalt oder Familienzusammenführung – und reichen die dazugehörigen Unterlagen mit dem Visumantrag ein. Bereits ausgestellte frühere Genehmigungen bleiben nach den darin festgelegten Bedingungen gültig.
Der Antrag wird zunächst über Visa on Web ausgefüllt und anschließend persönlich beim belgischen Visa Application Centre in Manila eingereicht. Die belgische Stelle führt die vorgeschriebenen Vorprüfungen durch und leitet die Akte an die zuständigen luxemburgischen Behörden weiter. Über Erteilung oder Ablehnung eines Langzeitvisums entscheidet grundsätzlich Luxemburg.
Die Gebühr für ein Visum D beträgt 250 EUR, umgerechnet beim aktuellen Referenzkurs rund 17.600 PHP. Zusätzlich fällt die Servicegebühr von VFS an. Für philippinische Arbeitnehmer, Studierende oder Familienangehörige mit Ziel Luxemburg ist deshalb wichtig, ältere Anleitungen nicht mehr ungeprüft zu verwenden, weil sich der Ablauf für neue Anträge seit dem 1. Oktober geändert hat. – RM
Quellen:
- Belgische Botschaft auf den Philippinen – Neue Regeln für Luxemburg-Visa D ab 1. Oktober 2026
- Europäische Zentralbank – EUR/PHP-Referenzkurs vom 2. Oktober 2026







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