LUZON – Die Zahl der gemeldeten Todesopfer durch den verstärkten Südwestmonsun Habagat sowie die Wirbelstürme Luis, Maymay, Neneng und Pilandok ist auf 43 gestiegen. – klajoo.com – Nach Angaben des National Disaster Risk Reduction and Management Council (NDRRMC) wurden außerdem 20 Verletzte und fünf Vermisste registriert.
Die meisten Todesfälle wurden durch Erdrutsche und Ertrinken verursacht. Weitere Menschen starben durch Stromschläge oder umstürzende Bäume. Besonders stark betroffen ist Benguet mit 15 gemeldeten Todesfällen. Weitere Opfer wurden unter anderem in Rizal, Batangas, Zambales, Pampanga, Mindoro, Negros Occidental und Metro Manila erfasst.
Insgesamt waren nach dem NDRRMC-Stand rund 2,9 Millionen Familien beziehungsweise 10,2 Millionen Menschen von den Unwettern betroffen. Mehr als 62.000 Menschen hielten sich weiterhin in Evakuierungszentren auf. Tausende Häuser wurden beschädigt oder zerstört. In zahlreichen Gebieten blieb der Katastrophenzustand bestehen.
Für klajoo ist vor allem die Entwicklung gegenüber den vorherigen Zwischenständen relevant. Ende August lag die gemeldete Zahl der Todesopfer noch deutlich niedriger und auch die Zahl der Betroffenen war geringer. Die aktuelle Bilanz zeigt daher nicht nur eine spätere Nachzählung, sondern die kumulierte Wirkung einer ungewöhnlich langen Folge von Habagat-Niederschlägen und mehreren tropischen Systemen.
Wichtig bleibt die sprachliche Vorsicht: Das NDRRMC spricht bei vielen Zahlen zunächst von gemeldeten Todesfällen. Solche Angaben werden während laufender Katastrophenlagen nachträglich überprüft, bestätigt oder gegebenenfalls korrigiert. Die Zahlen sind deshalb ein aktueller Lagewert, noch keine endgültige Abschlussbilanz. – RM
Quellen:
- GMA News – 43 reported dead due to Habagat, cyclones Luis, Maymay, Neneng, Pilandok — NDRRMC
- INQUIRER.net – NDRRMC: Southwest monsoon, cyclones leave 43 dead







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