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Habagat, Luis und Maymay: Fast 4,9 Millionen Menschen betroffen – mindestens 23 Tote gemeldet

LUZON – Die Folgen des Südwestmonsuns Habagat und der Tropenstürme Luis und Maymay haben sich auf den Philippinen weiter verschärft. – klajoo.com . Nach Angaben des Office of Civil Defense (OCD) waren mit Stand Sonntagmorgen 4.903.086 Menschen beziehungsweise rund 1,41 Millionen Familien betroffen. Mindestens 23 Todesfälle wurden im Zusammenhang mit den Unwettern gemeldet, hinzu kamen 17 Verletzte und drei Vermisste.

Damit ist die Bilanz gegenüber den ersten Tagen der Wetterlage nochmals deutlich gestiegen. Zu den Ursachen der Todesfälle zählen nach Behördenangaben unter anderem Erdrutsche, Ertrinken, ein Felssturz, ein umgestürzter Baum und ein Stromunfall. Besonders schwer traf es Teile Nordluzons, wo die anhaltenden Niederschläge zahlreiche Hangrutsche ausgelöst haben.

Zehntausende weiterhin in Evakuierungszentren

Mehr als 31.000 Menschen hielten sich nach dem OCD-Stand noch in 407 Evakuierungszentren auf. Insgesamt wurden 1.845 beschädigte Häuser erfasst, davon 178 als vollständig zerstört. Betroffen waren unter anderem die Regionen Ilocos, Cagayan Valley, Central Luzon, Bicol, Western Visayas, Zamboanga Peninsula, CALABARZON, die Cordillera Administrative Region, Metro Manila und MIMAROPA.

Auch die wirtschaftlichen Schäden nehmen zu. Für die Landwirtschaft wurden zuletzt Verluste von rund 689,7 Millionen Peso gemeldet. Andere Schadenspositionen, insbesondere bei der Infrastruktur, werden parallel weiter aktualisiert. Solche Zwischenstände können sich noch verändern, weil lokale Meldungen nachträglich bestätigt, zusammengeführt oder korrigiert werden.

Opferzahlen bleiben vorläufig

Bei Katastrophenlagen auf den Philippinen unterscheiden sich die Zahlen von Polizei, lokalen Katastrophenschutzstellen, NDRRMC und OCD zeitweise. Für eine laufende Gesamtbilanz ist deshalb entscheidend, welchen Behördenstand eine Meldung zugrunde legt. Der aktuelle OCD-Stand sollte nicht mit älteren oder aus anderen Erfassungssystemen stammenden Zahlen vermischt werden.

Die Wetterlage ist zudem noch nicht vollständig beendet. PAGASA warnte für Teile Luzons und der westlichen Visayas weiter vor monsunbedingten Regenfällen und Gewittern. Für Metro Manila wurden auch für die folgenden Tage erhebliche Auswirkungen durch starken Regen und Überflutungen erwartet. Damit bleibt neben der abschließenden Opferbilanz vor allem die Entwicklung von Hochwasser, Erdrutschen und weiteren Evakuierungen zu beobachten.

Quellen:

GMA News: 23 reported dead due to Habagat, cyclones Luis, Maymay — OCD – https://www.gmanetwork.com/news/topstories/nation/998711/deaths-habagat-luis-maymay-ocd/story/
Philstar: Monsoon rains to persist – https://www.philstar.com/headlines/2026/08/17/2549779/monsoon-rains-persist

Quellen:

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