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Clark National Food Hub soll Ende 2027 teilweise in Betrieb gehen

LUZON – Das Department of Agriculture (DA) will den Clark National Food Hub in Pampanga bis Ende 2027 teilweise in Betrieb nehmen. Für die derzeit beschriebene Projektphase werden rund vier Milliarden Peso veranschlagt. – klajoo.com – Geplant sind unter anderem Kühlhäuser, Lager- und Verarbeitungsanlagen, Lebensmittellabore, Exportverarbeitung sowie Groß- und Einzelhandelsflächen.

Der Hub soll landwirtschaftliche Produkte bündeln, lagern, verarbeiten und vermarkten und damit einen Teil der Verluste und Kosten zwischen Erzeugern und Absatzmärkten reduzieren. Nach Angaben des DA sollen dort später rund 2.500 Arbeitsplätze in Landwirtschaft und Fischerei entstehen.

Direktere Wege vom Produzenten zum Markt

Das Grundproblem hinter dem Projekt ist bekannt: Höhere landwirtschaftliche Produktion hilft nur begrenzt, wenn Kühlketten, Lagerkapazitäten, Verarbeitung und Logistik fehlen. Gerade verderbliche Produkte verlieren schnell an Wert, wenn sie nicht rechtzeitig gesammelt, sortiert, gekühlt oder zu größeren marktfähigen Mengen gebündelt werden können.

Das DA und die staatliche Food Terminal Inc. haben eine Vereinbarung zur Finanzierung geschlossen. Für den Standort arbeitet FTI mit der Clark International Airport Corporation zusammen. Die Lage in Clark soll dabei den Zugang zu den großen Märkten Luzons und zu internationalen Transportwegen erleichtern.

Frühere Projektzahlen sind nicht direkt mit den heutigen vier Milliarden vergleichbar

Bei den Kosten- und Flächenangaben fällt auf, dass das Projekt in den vergangenen Jahren unterschiedlich beschrieben wurde. 2024 war von einem rund 8,5 Milliarden Peso schweren National Food Hub auf etwa 62 bis 64 Hektar die Rede. Im Oktober 2025 wurde eine 3,6-Milliarden-Peso-Vereinbarung für einen 46-Hektar-Komplex beschrieben, dessen erste zehn Hektar zunächst entwickelt werden sollten. Die aktuelle Darstellung nennt etwa vier Milliarden Peso und 40 Hektar.

Aus diesen Zahlen lässt sich nicht seriös ableiten, das Projekt sei einfach billiger oder kleiner geworden. Sie können unterschiedliche Projektphasen, Finanzierungsmodelle und abgegrenzte Bestandteile betreffen. Für einen belastbaren Kostenvergleich müsste klar sein, welche Einrichtungen und Bauabschnitte jeweils in der genannten Summe enthalten waren.

Der angekündigte Teilbetrieb Ende 2027 entspricht im Kern bereits früher genannten Zeitplänen für die erste Phase. Entscheidend wird nun sein, welche Anlagen zu diesem Zeitpunkt tatsächlich arbeiten und wie viele Produzenten sie nutzen können. Der Erfolg eines Lebensmittelzentrums misst sich nicht an der Gebäudefläche allein, sondern daran, ob Kühlverluste sinken, Transportwege effizienter werden und Erzeuger einen größeren Anteil des Verkaufspreises erhalten. – RM

Quellen:

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