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Mehr als 1.700 Reismaschinen an Bauernorganisationen verteilt

MANILA – Das Philippine Center for Postharvest Development and Mechanization hat im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 1.731 Maschinen für den Reisanbau und die Verarbeitung an Bauernorganisationen und Kommunen verteilt. – klajoo.com – Damit wurden bis Ende Juni fast 76 Prozent der 2.289 Maschinen ausgeliefert, die aus dem Etat 2025 des Rice Competitiveness Enhancement Fund beschafft wurden.

Von der Verteilung profitierten 1.238 landwirtschaftliche Genossenschaften, Verbände und lokale Gebietskörperschaften.

Zu den ausgelieferten Geräten gehören 900 vierrädrige Traktoren, 700 Mähdrescher, 95 Umlauftrockner und 36 Präzisionssämaschinen.

Die restlichen Maschinen aus der Beschaffung 2025 sollen nach Angaben von PhilMech ebenfalls noch verteilt werden. Die Beschaffung selbst sei bereits abgeschlossen.

Die Mechanisierung soll Arbeitskosten senken, Anbau- und Erntearbeiten beschleunigen und Verluste nach der Ernte reduzieren.

Gerade die Trocknung ist für die Reiswirtschaft wichtig. Wird frisch geernteter Palay nicht schnell und gleichmäßig getrocknet, kann die Qualität sinken oder ein Teil der Ernte verderben.

Mähdrescher können Ernte und Dreschen in einem Arbeitsgang erledigen. Dadurch verringert sich der Bedarf an manueller Arbeit während kurzer Erntefenster.

Der Mechanisierungsgrad des philippinischen Reisanbaus stieg nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums von 2,68 PS je Hektar im Jahr 2022 auf 2,81 PS Ende 2025.

PhilMech erwartet langfristig einen Anstieg auf 3,40 PS je Hektar. Damit sollen sich die Philippinen den Mechanisierungswerten anderer Staaten in der Region annähern.

Seit dem Beginn der ersten Phase des Mechanisierungsprogramms im Jahr 2019 wurden nach Behördenangaben insgesamt 32.990 Produktions- und Verarbeitungsmaschinen an 7.588 Organisationen und Kommunen verteilt.

Zusammen mit den aktuellen Lieferungen ergibt sich eine Gesamtzahl von 34.721 Maschinen.

Eine Untersuchung von PhilMech mit 895 Genossenschaften und 5.428 Landwirten in 57 Provinzen kommt zu dem Ergebnis, dass Maschinen die Arbeitskosten beim Reisanbau um etwa 2 Peso je Kilogramm Palay senken können.

Nach Berechnungen der Behörde erhöhte sich das Einkommen der beteiligten Bauern dadurch um durchschnittlich etwa 9.000 Peso je Hektar.

Außerdem sollen jährlich 31.841 Tonnen Verluste nach der Ernte vermieden werden. Der Wert dieser Reisverluste wird mit 541,3 Millionen Peso angegeben.

Diese Zahlen stammen allerdings aus einer Untersuchung der für das Programm verantwortlichen Behörde. Für eine vollständige Bewertung ist entscheidend, wie dauerhaft und gleichmäßig die Maschinen tatsächlich genutzt werden.

In der Vergangenheit gab es bei staatlich bereitgestellten Landmaschinen immer wieder Probleme mit fehlender Wartung, ungeklärter Verantwortung, zu kleinen Einsatzgebieten oder hohen Reparaturkosten.

Eine Maschine hilft nur dann dauerhaft, wenn die Empfänger über geschulte Fahrer, Ersatzteile, Treibstoff und einen Finanzierungsplan für Wartung und Reparaturen verfügen.

Auch die Auswahl der Empfänger ist wichtig. Genossenschaften müssen ausreichend große Flächen bedienen können, damit teure Mähdrescher und Traktoren wirtschaftlich eingesetzt werden.

Die Mechanisierung kann außerdem bestehende Arbeitsverhältnisse verändern. Sie senkt den Bedarf an Saisonarbeitskräften, während gleichzeitig neue Tätigkeiten für Fahrer, Mechaniker und technische Dienstleister entstehen.

Für die philippinische Reisversorgung ist das Programm dennoch bedeutsam. Geringere Produktionskosten und weniger Verluste nach der Ernte können dazu beitragen, heimischen Reis gegenüber Importware wettbewerbsfähiger zu machen. – Quelle: Department of Agriculture und Philippine Center for Postharvest Development and Mechanization / RM

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