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Peso könnte auf 63 je US-Dollar und rund 72 je Euro fallen

MANILA – Die Fitch-Solutions-Tochter BMI erwartet, dass der philippinische Peso in den kommenden Monaten zeitweise auf rund 63 Peso je US-Dollar fallen könnte. – klajoo.com – Beim aktuellen Verhältnis zwischen Euro und US-Dollar entspräche dies rechnerisch einem Wechselkurs von ungefähr 72 Peso je Euro. Für Reisende, Auswanderer und Empfänger von Überweisungen aus dem Euroraum wären 1.000 Euro damit vor Gebühren etwa 72.000 Peso wert.

Als Belastungsfaktoren nennt das Analyseunternehmen hohe Energieimportkosten infolge der Krise im Nahen Osten, eine saisonal steigende Importnachfrage, einen starken US-Dollar und vergleichsweise schwache ausländische Direktinvestitionen.

Ein schwächerer Peso verteuert Waren, die in Fremdwährungen bezahlt werden. Dazu gehören vor allem Erdöl, Maschinen, elektronische Bauteile, Medikamente und bestimmte Lebensmittel.

Gleichzeitig erhalten Familien und Haushalte für Überweisungen aus dem Ausland mehr Peso. Das gilt nicht nur für Einkommen in US-Dollar, sondern auch für Zahlungen aus Deutschland und anderen Ländern des Euroraums. Dieser rechnerische Vorteil kann jedoch durch steigende Verbraucherpreise und Gebühren beim Geldtransfer teilweise wieder verloren gehen.

BMI erwartet, dass sich der Peso bis zum Jahresende wieder auf etwa 61 Peso je US-Dollar erholen könnte. Bei einem unveränderten Euro-Dollar-Verhältnis wären das ungefähr 70 Peso je Euro. Unterstützend könnten sinkende Ölpreise und saisonal höhere Überweisungen philippinischer Arbeitsmigranten wirken.

Der tatsächliche Euro-Peso-Kurs hängt jedoch zusätzlich von der Entwicklung des Euro gegenüber dem US-Dollar ab. Selbst wenn die BMI-Prognose für den Dollar eintritt, kann der Wert eines Euro deshalb höher oder niedriger ausfallen.

Es handelt sich um eine Prognose eines privaten Analyseunternehmens. Die Bangko Sentral ng Pilipinas legt keinen festen Wechselkurs fest, kann aber bei starken Marktstörungen eingreifen. – Quelle: BMI; GMA Integrated News / RM

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