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Samar meldet 259 Chikungunya-Fälle in drei Gemeinden

SAMAR – In der Provinz Samar ist die Zahl der gemeldeten Chikungunya-Fälle deutlich gestiegen. Nach Angaben des Provincial Health Office wurden bis zum 11. Juli insgesamt 259 Fälle in drei Gemeinden erfasst.

Basey meldete 159 Fälle, Gandara 97 und Paranas drei. Todesfälle wurden bislang nicht registriert. Besonders stark konzentriert sich das Geschehen auf zwei Barangays. In Barangay Mabini in Basey wurden 128 Fälle gemeldet, in Barangay Ngoso in Gandara 51.

Die Entwicklung beschleunigte sich vor allem seit Juni. Im Februar wurden zunächst neun Fälle registriert, im Mai sechs. Im Juni stieg die Zahl auf 190. In den ersten elf Tagen des Juli kamen weitere 54 Fälle hinzu.

Chikungunya ist eine Viruserkrankung, die hauptsächlich durch infizierte Aedes-Mücken übertragen wird. Zu dieser Mückengruppe gehören auch Arten, die Dengue und Zika verbreiten können. Typische Beschwerden sind plötzlich einsetzendes Fieber und häufig starke Gelenkschmerzen. Hinzukommen können Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkschwellungen und Hautausschlag.

Die meisten Erkrankten erholen sich innerhalb von ungefähr einer Woche. Die Gelenkschmerzen können jedoch deutlich länger anhalten und manche Patienten noch Wochen oder Monate beeinträchtigen.

Chikungunya und Dengue können zu Beginn ähnlich aussehen. Beide Krankheiten können Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen sowie Hautausschlag verursachen. Ausgeprägte Gelenkschmerzen sind für Chikungunya besonders charakteristisch, reichen allein aber nicht für eine sichere Diagnose aus.

Da Dengue mit Blutungen und einem gefährlichen Abfall der Blutplättchen verbunden sein kann, sollten Patienten nicht selbst entscheiden, welche fiebersenkenden oder schmerzlindernden Medikamente sie einnehmen. Bei entsprechendem Verdacht ist eine medizinische Untersuchung wichtig.

Ein spezielles antivirales Medikament gegen Chikungunya gibt es nicht. Die Behandlung konzentriert sich auf ausreichend Flüssigkeit, Ruhe und die Linderung der Beschwerden.

Das Provincial Health Office fordert die Bevölkerung auf, mögliche Brutstätten der Mücken zu beseitigen. Dazu gehören offene Behälter, Reifen, Dachrinnen, Blumentöpfe und andere Stellen, an denen sich auch kleine Mengen Wasser sammeln können.

Aedes-Mücken stechen häufig auch tagsüber. Neben der Beseitigung stehenden Wassers können lange Kleidung, Moskitonetze, Fliegengitter und geeignete Mückenschutzmittel das Risiko verringern.

Menschen mit Fieber und starken Gelenkschmerzen sollten sich untersuchen lassen, besonders wenn sie in einem der betroffenen Gebiete wohnen oder sich dort aufgehalten haben. – Quelle: Samar Provincial Health Office / Daily Tribune / CDC / RM

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