LUZON – Die Zahl der gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit Taifun Inday (internationaler Name Bavi) und dem verstärkten Südwestmonsun ist auf 20 gestiegen, obwohl bisher nur ein Todesfall vom National Disaster Risk Reduction and Management Council (NDRRMC) bestätigt wurde. – klajoo.com – In seinem am Montag veröffentlichten Lagebericht sagte das NDRRMC, der einzige bestätigte Todesfall sei ein 70-jähriger Mann gewesen, der in Barangay Kipaypayon, Quezon, Bukidnon, ertrunken sei. Von den anderen gemeldeten Todesfällen, die noch validiert werden, wurden zehn in Sarangani, sechs in Lanao del Sur, zwei in Bukidnon und je einer in Iloilo und Davao Occidental gemeldet.
Das NDRRMC gab außerdem bekannt, dass neun Personen verletzt wurden, von denen zwei Verletzungen bestätigt wurden, während 16 Personen als vermisst gemeldet wurden.
Insgesamt sind landesweit rund 146.000 Familien oder 654.000 Einzelpersonen durch den verstärkten Südwestmonsun und den Taifun Inday in 683 Barangays betroffen.
Von den Betroffenen befinden sich mehr als 5.100 Familien bzw. 20.100 Personen in 162 Evakuierungszentren, während 635 Familien bzw. 2.453 Personen außerhalb von Evakuierungszentren betreut werden.
Durch die Wetterstörung wurden außerdem 890 Häuser beschädigt, davon wurden 277 vollständig zerstört und 613 teilweise beschädigt.
Erste Schätzungen bezifferten den Schaden an der Infrastruktur auf 3,18 Milliarden PHP, während der Schaden an anderen Vermögenswerten 50.000 PHP betrug.
Laut NDRRMC waren 67 Straßenabschnitte und 13 Brücken betroffen, während 46 Seehäfen außer Betrieb blieben, wodurch 437 Passagiere, 231 rollende Frachtgüter und ein Schiff gestrandet waren.
Inzwischen blieb der Unterricht in 413 Städten und Gemeinden ausgesetzt, und in 48 lokalen Verwaltungseinheiten wurde die Arbeit aufgrund der Wetterbedingungen eingestellt.
Die Regierung hat den betroffenen Familien bisher Hilfen im Wert von 43,38 Millionen Pesos zur Verfügung gestellt.
Taifun Inday verließ am Samstag die Philippine Area of Responsibility (PAR), verstärkte aber weiterhin den Südwestmonsun und verursachte so heftige Regenfälle und Überschwemmungen in mehreren Landesteilen. – Quelle: GMA News / KR







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